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Ein Stöckchen? Meins!

Huch. Da wirft mir einer ein Stöckchen zu? Schnüffelschnüffel. Nagut, wenn XTaran meint, daß ich auch soll … Schwanzwedel. Klöff!

1. Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4:

„werden könnten. Ich glaube, ich habe Sie mal drin rumge-„. Das ist jetzt zugegebenermaßen nicht übermäßig lesenswert, also nehmen wir mal lieber den gesamten Dialogfetzen: „Es scheint doch merkwürdig, meinen Sie nicht auch, daß die Qualität des Essens sich reziprok zur Helligkeit der Beleuchtung verändert. Läßt einen überlegen, welche kulinarischen Höhen das Küchenpersonal erklimmen könnte, wenn man es zu lebenslanger Finsternis verdonnerte. Könnte einen Versuch wert sein, meine ich. Gibt ein paar Kellergewölbe im College, die dazu benutzt werden könnten. Ich glaube, ich habe Sie mal drin rumgeführt, hmmm? Hübsches Mauerwerk.“

Wer’s nicht erkannt hat: Douglas Adams, „Der elektrische Mönch“ (deutsche Version von „Dirk Gently’s Holistic Detective Agency“, die hier rumliegt, weil ich mal rausfinden will, ob die Übersetzung genauso schlimm ist wie die des „Anhalters“, und der obige Ausschnitt läßt mich Schlimmes ahnen).

2. Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was findest Du?

Eine benutzte Pfanne. Bäh. Mal aufräumen.

3. Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?

Weiß ich nicht. Hab kein Fernsehen. Das ist schon Monate her, und was Besonderes war’s auch nicht.

4. Mit Ausnahme des Computers, was kannst Du gerade hören?

Verkehrslärm: Autos (mittelleise), ab und zu eine Tram (etwas lauter), gelegentlich ein Krad (und mir fallen die Ohren ab). Vereinzelte Fußballjohler und -hupendkonvoifahrer, die sich seit gestern nicht beruhigt haben. Vogelgezwitscher. Normale Stadtgeräusche.

5. Wann hast Du den letzten Schritt nach draussen getan?

Gestern nachmittag: ne Stunde durchs Naturschutzgebiet und danach noch nen Happen einkaufen.

6. Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?

Unterm Dachfenster in der Sonne gelegen und einen schlechten Krimi gelesen.

7. Was hast Du gerade an?

Schwarze Jeans, schwarzes T-Shirt, keine Schuhe oder Strümpfe. Meine üblichen Zuhause-Klamotten.

8. Hast Du letzte Nacht geträumt?

Vermutlich. Aber ich weiß nicht mehr wovon. Allerdings hatte ich gestern abend einen Halbschlaftraum: ich hatte zuvor die Original-Synopsis des „Hitch Hiker’s Guide to the Galaxy“ gelesen, die in Neil Gaimans Douglas-Adams-Biographie „Keine Panik“ als Anhang veröffentlicht ist, und habe dann bestimmt ne halbe Stunde völlig inkohärente Handlungsfäden mindestens gleichen Verwirrungsgrades gesponnen, bis ich das bewußt durch Einlegen einer CD abgewürgt habe. Konkretes davon weiß ich aber nicht mehr, und das ist auch gut so.

9. Wann hast Du zum letztenmal gelacht?

Vor ner Stunde oder so während eines Telefonats.

10. Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem Du Dich gerade befindest?

Nix außer weiß gestrichener Rauhfasertapete, denn die sind schräg: Dachwohnung und Bilder-Aufhängen sind ziemlich inkompatibel. Leider.

11. Hast Du kürzlich etwas sonderbares gesehen?

Mein Spiegelbild.

12. Was hälst Du von diesem Quiz?

Ich bin kein Segler, also halse ich auch nicht.

13. Was war der letzte Film, den Du gesehen hast?

Im Kino: „V für Vendetta“. Auf DVD: „Falling Down“. Beide uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

14. Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich Multimillionär wärst?

Ein altes, riesiges, schnörkeliges, aus Backsteinen gemauertes, verlassenes Fabrikgebäude. Sowas wie in „Wayne’s World 2“. Da würd ich dann oben wohnen, unten alte Autos sammeln und in der/n Etage/n dazwischen zum Beispiel Fremotreffen veranstalten. Außerdem natürlich diverse alte Autos, als erstes die neulich auf einem Schrottplatz gefundene Magirus-Eckhauber-Allradfeuerwehr; einiges an Modellbahnkram; und einen 20″-Intel-iMac.

15. Sag mir etwas über Dich, was ich noch nicht wusste.

Es gab mal eine Zeit, da standen die Aussichten gar nicht schlecht, daß ich mal mit Nachnamen „Jackson“ heißen würde. Aber es kam zum Glück anders.

16. Wenn Du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?

Dafür sorgen, daß die Angehörigen verschiedener Glaubensrichtungen einsehen, daß es in keines Gottes, Menschen oder sonstigen Wesens Sinn sein dürfte, einander die Köpfe einzuschlagen.

17. Tanzt Du gerne?

Keinesfalls.

18. George Bush

Mit genug Schub fliegt Omas Kleiderschrank einen Looping, und mit genug Geld wird auch der letzte merkbefreite machtsüchtige alkoholkranke Berufssohn US-Präsident. Sag bloß, Dich überrascht das?

19. Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?

20. Und einen Jungen?

Die Beantwortung dieser Fragen muß ich aus überzeugungstechnischen Gründen ablehnen.

21. Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?

Vielleicht. Allerdings wohl nicht weiter als ein bis zwei Grenzübertritte, denn irgendwie häng ich doch zu sehr an meinen Freunden und meinem Leben, als daß ich das alles nur noch selten mal zu Besuch wiedersehen mögen würde. Aber Dänemark, die Niederlande, Österreich, Norditalien — warum nicht?

22. Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?

„Ups, da lag ich wohl falsch. Na, Leute wie mich solltest Du ja mittlerweile gewohnt sein, hm?“

23. Zwei Leute, die das hier auch beantworten sollen.

Frank Wieduwilt (Mail ist raus) und Stefan Seibt.

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