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Stal Wals

Soso, da haben nun also wider Erwarten nicht die Amis, sondern die Chinesen einen erfolgreichen Waffentest im All durchgeführt und einen Satelliten abgeschossen. Zunächst einen eigenen.

Und, huch, auf einmal ist das aber auch sowas von böse. Die internationale Staatengemeinschaft beeilt sich, solch Tun scharf zu kritisieren. Komisch, wieso habe ich das Gefühl, daß die Verschmutzung durch Trümmerteile bei der den Cowboys ja glorreich gescheiterten Stretätschick Diefenß Innischetiff nie so wirklich ein Thema war?

Am bezeichnendsten aber ist der Kommentar eines wohlweislich ungenannt bleiben wollenden Wissenschaftlers: „Der Weltraum ist kein Spielplatz, sondern für das Wohl der Menschheit da.“ Ah ja. Interessant. Nach der Erde macht Euch nun also auch den Weltraum untertan, oder was? Man gut, daß wir dazu nicht lange genug leben — weder als Individuum, um mal eben nach Beteigeuse zu fliegen und da Ärger zu machen, noch als Rasse, um mehr als vielleicht noch unser Sonnensystem zu besiedeln, wahrscheinlicher aber beim Versuch zu scheitern.

Der des Englischen mächtigen Leserschaft sei noch dieser Blogeintrag von Scott Adams ans Herz gelegt: was wäre, wenn es intelligentes Leben gäbe auf dem Mars, aber es nur die Größe einer Mikrobe hätte? Der Autor zeichnet ein bedrückend realistisches Szenario. Bedrückend vor allem für die Marsianer.

Insofern ist es wohl für alle Beteiligten das Beste, wenn in absehbarer Zukunft der erdnahe Weltraum so voller Trümmer ist, daß wir uns effektiv selber eingesperrt haben werden.

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