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Erst schießen, dann fragen

Und immer wenn man denkt, blöder geht's nicht mehr, kommt von irgendwo ein Ami her. Diesmal ist es ein Richter in New York, der es für richtig erachtet hat, einige Bul Polizeibeamte freizusprechen, die, nachdem ihr Streifenwagen von einem anderen PKW gerammt worden war, erstmal nix Besseres zu tun hatten, als ihre Magazine in letzteren zu entleeren und dabei dessen Fahrer, einen Schwarzen übrigens, welch Zufall, ins Jenseits zu befördern. Hallo? Geht's noch? Nein, das kann ja selbst-veer-ständlich niemals ein Unfall sein, wenn mal einer gegen einen Bull Polizeiwagen fährt. Da vermutet man na-tüür-lich immer gleich das Schlimmste. Genau wie die ganz oben in jenem merkwürdigen Land, die ja auch für die eine oder andere Überreaktion bekannt sind. Soweit, so normal. Aber diese schießwütigen Bul Beamten dann auch noch freizusprechen, das ist schon einigermaßen gewagt, finde ich. „Hallo Freunde, kuckt mal, braucht ihr nicht noch 'ne Ausrede für ein paar zünftige Krawalle? Wir möchten nämlich auch nächstes Jahr noch was zu richten haben.“

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