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Gesundheitsbrühe

Nun ist er also durch, der „Gesundheitsfonds“, den viele indes als „Gesundheitsfond“ bezeichnen, wohl weil er ähnlich durchsichtig scheint wie ein solcher.

Im Ernst: die Logik hinter der Geschichte muß mir erstmal einer erklären. Man will von der Konkurrenzsituation weg, daß jede Krankenkasse ihre Beiträge selber kalkulieren kann und dann mit dem geringeren Beitragssatz ihrer Konkurrenz die Mitglieder abwirbt. Also macht man einen Einheitsbeitrag, wirft alles in einen großen Topf und versorgt daraus die Kassen nach Bedarf. Schön und gut; nur: erstens ist der Einheitsbeitrag höher als der vormalige Durchschnitt (was selbstverständlich üüü-beeer-haaaupt nichts mit dem gesundheitsfondsbedingten Mehraufwand zu tun hat, so wird uns versichert, sondern mit … äh … mit … ichmußweg), und zweitens können einzelne Kassen, wenn die Kohle nicht reicht, von ihren Versicherten zusätzliche Beiträge fordern! Mit anderen Worten: es wird für (fast) alle teurer, aber gerecht wird es davon nicht.

Großartig umgesetzt, wirklich.

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