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Rattattazong, weg ist der Balkon, dong

Da kommste nichtsahnend nach Hause, und Dein Haus ist weg. Ich dachte immer, sowas gibt’s nur in der Fiktion, entweder in klassischem Liedgut (siehe Überschrift) oder auch in nicht minder klassischen fünfteiligen Romantrilogien. „Was war das für ein Geräusch?“ — „Keine Sorge, sie haben noch nicht angefangen.“ — „Oh, gut.“ — „Wahrscheinlich reißen sie bloß gerade Dein Haus ab.“

Aber wie kann sowas passieren? Wie bescheuert muß man sein, um nicht zu merken, daß das Gebäude, über dem gerade der Greifer kreist, irgendwie doch, nun ja, fast möcht man sagen: bewohnt aussieht? Sollte man sich nicht erstmal vergewissern, ob Strom, Gas und Wasser abgeklemmt sind und keine Landstreicher im Keller hocken, bevor man die Wände einreißt? Und würde man dabei dann nicht eventuell die verdächtige Anwesenheit von solch Dingen wie Möbeln und anderen Lebenswandelutensilien bemerken?

Merke: Nichts ist so skurril, daß es nicht doch irgendwo mal tatsächlich passiert sein könnte. Oder halt, um eine liebgewonnene Formulierung hier doch noch nachzuschieben: und immer, wenn Du denkst, blöder geht’s nicht mehr, kommt von irgendwo … ein Ami her.

Ergänzung: Sicherheitshalber hab ich dann doch noch mal bei Snopes geforscht, ob das nicht doch eine Urban Legend ist. Eine Aussage dazu machen sie nicht, sondern verlinken nur einen weiteren Nachrichtenartikel — es scheint also tatsächlich passiert zu sein.

1 Kommentar

  1. Schneewittchen

    Genial. Hat jemand mal weitergelesen?
    „…Moore (der Besitzer des hauses) versucht immer noch die Abbruchfirma zu kontaktieren, aber bis jetzt hat sich niemand gemeldet.“
    Und die sache mit den GPS-daten ist auch genial. Ich würde mir wie The Rock ein Kantholz am Ende richtig zusägen und wie in Walking Tall den herren einen Besuch abstatten. Ich denke, das recht hätte ich dazu…

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