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„Jetzt haben wir Porsche!“

So titelt heute die „Bild-Zeitung“ und frohlockt: „VW-Triumph!“ Naja, okay, stimmt schon, es ist eine schöne Sache, daß Porsche jetzt eine Konzernmarke von VW wird wie Seat oder Bentley, daß die Kontrolle in Wolfsburg bleibt und das Bargeld auch. Oberflächlich gesehen, ist das ein Triumph, keine Frage.

Aber was die meisten dabei vergessen: 51% dieses riesigen Autokonzerns gehören jetzt den Familien Porsche und Piëch, mithin der Bagage, die den feindlichen Übernahmeversuch damals gestartet hat. Kein schlechter Deal: Vorher Eigner einer kleinen, wenn auch hochprofitablen Sportwagenklitsche, jetzt Halb-Eigner des zweitgrößten Autokonzerns der Welt.

Und daß das mittelfristig keine Auswirkungen haben wird auf die VW-Politik, Sperrminoritäten und VW-Gesetz hin oder her, das kann Onkel Piëch seiner Großmutter erzählen.

Nein, ich sehe keinen Grund zur Panik. Aber zum Jubeln halt auch nicht. Eine Porsche-Pleite, wo VW sich dann die Marke aus der Konkursmasse hätte picken können, hätte mir besser gefallen.

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