Monatliches Archiv: Februar 2010

Der Anfang vom Ende der Euronummer

Juhuu! Autobild und Oldtimer-Markt berichten in ihren jeweils aktuellen Ausgaben, daß es in Bremen für Oldtimer mit H-Kennzeichen jetzt wahlweise auch wieder „alte Kennzeichen“ geben wird. Ob die dann auch wieder DIN-Schrift tragen oder immer noch FE-Schrift, bleibt noch abzuwarten. Kostenlos ist das Ganze auch nicht, sondern mit 100 Euro im Gegenteil sogar recht happig …

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Alkoholunfall mal anders

Frau Käßmann, Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands, ist zurückgetreten. Na und, fragt Ihr Euch jetzt, seit wann interessiert sich Schlabonski für die Kirche? Tut er auch nicht, keine Bange. Aber zu dieser Nachricht hab ich dann doch drei leicht zusammenhanglose Gedanken anzumerken:

1. finde ich den Rücktritt als Reaktion auf die Verfehlung, eine …

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Knapp vorbei ist auch daneben

Szenerie: Büro des SPD-Ortsverbands Greven, 2007. „Wir müssen ins Internet!“, so schallt es durch die Räume. Und ein Praktikant bekommt den Auftrag: „Ja, wir haben hier schon mal so ein Temmpläit-Dings daungelohdet, das kannst Du mal editieren. Oder wie das heißt. Da steht jetzt überall Musterstadt, da machste Greven von, klar?“ Ja nee, is klar. …

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„Oh, die ist ja wirklich kaputt!“

Ein Schwank aus der jüngeren Vergangenheit, inzwischen aber verjährt:

Bei meinem Firmenbulli (1972er VW T2) war mal die Frontscheibe kaputt (Krümelglas, also eher „nicht mehr da“). Es folgte eine Telefonorgie: wer hat so ne Scheibe da? Der Sch*ib*n-D*kt*r in W*lf*nb*tt*l (ca. 70 km vom Standort des Fahrzeugs entfernt) hatte. Also rein ins Auto und ne …

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Eisenbahnsteinzeit, 2010

Soso, einer der beiden Reisezüge, die da in Belgien frontal zusammengedonnert sind, hat also vermutlich ein Haltsignal überfahren. Irgendwie habe ich gerade ein dickes fettes Deja-vu. Ja, so einen Artikel gab es schon mal auf Schlabonskis Welt, damals, 1999, als British Rail ein ähnliches Mißgeschick passierte.

Und schon damals war ich hin- und hergerissen …

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Manche Probleme lösen sich selbst

Daß ein zum Tode Verurteilter stirbt, ist nichts sonderlich Ungewöhnliches. Leider immer noch. Daß er aber, wie neulich in den United States of Neandertal, im zarten Alter von 94 Jahren eines natürlichen Todes stirbt, ist schon seltener.

Und es ist ein hübscher Anlaß, mal zu überlegen, ob man diese primitive Strafmethode nicht vielleicht doch endlich …

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Minutenaktuelle Berichterstattung

Jaja, die kleinstädtische Tagespresse. Immer am Puls der Zeit, immer das Ohr an der Basis. Da sind selbst einzelne nichtverkaufte Konzertkarten einen Artikel wert:

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In derselben Ausgabe: „Edeka meldet: Noch achtzehn Dosen Katzenfutter verfügbar“, „Bei der Gärtnerei Busch wird der Torf knapp“ und „Karstadt erwartet neue Lieferung Fingerhüte noch diese …

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Auch Tote müssen essen

Manche Sachen kann man sich nicht ausdenken. Die hier zum Beispiel: Kam grade eine Rechnung von dem Seniorenheim, in dem meine Großtante residierte. Bis zu ihrem Tode am Nikolaustag letzten Jahres. Die Rechnung war für ihr Zimmer, für Januar — was nicht falsch ist, weil wir das noch nicht gekündigt hatten, wegen Ausräumen und so. …

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Über die Wichtigkeit von Kommata

Schönes Beispiel dafür, daß Kommata (oder meinetwegen auch Kommas) nicht nur Zierde sind:

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Stimmt. Es ist unwahrscheinlich, einfach bei Euch zu kaufen. Zumindest, daß ich das tun werde.

Unsere oberste Datenhehlerin

Manchmal fällt einem echt nix mehr ein. Da macht sich das Merkel doch allen Ernstes dafür stark, 2,5 Millionen Euro auszugeben für gestohlene Daten über Steuerhinterzieher. Gut, Kriminellen die Kohle in den Arsch zu blasen ist durchaus Teil des politischen Programms dieser Koalition, insofern sollte mich das nicht überraschen, aber trotzdem: Hallo? Geht’s noch? Entführern …

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Katzenzungen

Nach Taubenherzen und Dalmatinerklöten hier ein weiterer Beitrag aus der Reihe „Ewww!“:

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Daß es dieses Produkt schon seit Jahrzehnten gibt, und daß es recht lecker ist, macht die Sache nicht besser. Im Ernst: Katzenzungen? Und ganz nebenbei verleihen wir dann auch noch mal den begehrten Sonderpreis für die müllintensivste Art, …

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