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Eine Frage der Ehre

Hach, niedlich, wie sich alle wieder aufregen über den Wulff und seinen „Ehrensold“. Leider, leider gebe es ja keine rechtliche Handhabe dagegen, man könne eigentlich nur an Wulffs Ehre appellieren, die Kohle abzulehnen.

BWAHAHAHAHA! *augenwisch* Großartige Pointe.

Der Mann hat schon, als er noch in einer potenziell gefährdeten Position war — als niedersächsischer Ministerpräsident –, alles zusammengerafft, was er raffen konnte. Und jetzt, wo er seine Schäfchen im Trockenen hat — Staatsanwaltschaft hin oder her — und der Ruf eh im Eimer ist, ihm dies aber völlig egal sein kann, jetzt soll er sich auf einmal auf seine Ehre besinnen? Macht Euch doch nicht lächerlich. Die halbe Million, die uns der Frosch im Jahr kosten wird, können wir in den Wind schreiben. Herrn Wulff ist es bewiesenermaßen scheißegal, was die Leute von ihm denken oder ob er das Ansehen seines Amtes im Land oder seines Landes in der Welt beschädigt — wichtig ist nur, daß er seine Pfründe kassieren kann. Und das wird er tun.

Schade find ich daran eigentlich nur, daß der Herr Gauck, über den man ja auch gehörig geteilter Meinung sein kann, dadurch im Vergleich noch besser dasteht als sowieso schon. Aber andererseits, was soll’s? Der Bundesgrüßaugust war mir vor Wulff immer egal, und ich hoffe, daß das nach Wulff auch wieder so sein wird. Es gibt Wichtigeres zum Sichdrüberaufregen.

1 Kommentar

  1. Nicole

    Hach herrlich!
    Schön mal wieder etwas von dir zu hören!

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