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Das letzte Vermächtnis einer sterbenden Partei

Einen passenderen Abgesang hätte die Pünktchenpartei sich nicht basteln können. Ein letztes Mal darf sie aufbegehren, mitbestimmen, ja, sogar blockieren! Kein Wunder, daß sie sich das nicht haben nehmen lassen, kurz vor dem endgültigen Absinken in die verdiente Bedeutungslosigkeit noch mal so richtig voll in die Scheiße zu greifen und sie gleich elftausend ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern so richtig mit Schwung volle Kanne in die Fresse zu schleudern. So viele Menschen kann die FDP bestimmt nie wieder erreichen! Diese Chance mußte unbedingt genutzt werden, das müßt Ihr schon verstehen, liebe Schleckeraner, und daß Euch jetzt keine Auffanggesellschaft weiterbeschäftigen kann deswegen, ja nun, das kleine Opfer muß Euch der letzte größenwahnsinnige Alleingang der „Liberalen“ halt wert sein. Steigt also die Arbeitslosenstatistik nachher von 3.028.000 auf 3.039.000, was soll’s, bis nächsten Monat kommen wir trotzdem unter 3 Mio und dürfen uns wieder den Jubel von der Leyendarstellerin anhören.

Ich bin jetzt zu faul nachzusehen, aber wann wird die FDP aus dem letzten Parlament gewählt? Kann doch nicht mehr so furchtbar lange hin sein, oder? Hoffentlich schlagen sie sie dann endlich mit zu den „Sonstigen“, wo sie hingehört.

2 Kommentare

  1. Milchbube

    Moin „Dieter“,

    ich habe ein wenig recherchiert…

    die nächsten Wahlen mit Landtagen mit FDP-Beteiligung sind wie folgt angesetzt…
    Bayern Herbst 2013
    Hessen Herbst 2013
    Hamburg Frühjahr 2015
    Niedersachsen Januar 2013
    NRW Mai 2012
    SH Mai 2012
    Sachsen Herbst 2014
    Thüringen Herbst 2014

    Demnach wäre Hamburg mit Frühjahr 2015 der letzte Landtag, bei dem die FDP herausgewählt würde…
    Wenn keine Neuwahlen vorgezogen werden und die FDP nicht noch ein Wunder vollbringt…

    Hoffe etwas geholfen zu haben…

    mfG

  2. Vincent

    Ich verstehe gar nicht, warum sich alle so aufregen. „Mehr privat, weniger Staat“ ist doch das Motto der FDP. Da ist es nur konsequent, nicht in die Insolvenz eines Unternehmens einzugreifen. „Der Markt reguliert sich selbst“ – Schleckers „Leistung“ hat sich nunmal nicht mehr „gelohnt“. Das wäre ja „geistiger Sozialismus“ und „spätrömische Dekadenz“, da einzugreifen.

    Leider war die FDP bei Banken und Hoteliers nicht so konsequent. Aber die haben wohl auch mehr gespendet als der Geizkragen A.Schlecker…

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