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Lüg mich doch an, Schnepfe

Und dann war ich endlich entladen in dem Euch bereits bekannten großen Automobilwerk. Naja, teilentladen. Zwei Entladestellen waren noch drauf, Logistikzentren in den umliegenden Dörfern, man kennt das ja. Das war aber eine Sache für morgen, schließlich war es schon deutlich nach Mitternacht. „Kann ich denn auf Ihrem Parkplatz hier übernachten?“, frug ich also die Schnepf Dam Schnepfe an der Steuerstelle, „draußen find ich um die Zeit sicher keinen Parkplatz mehr.“ „Nö“, sagt sie, „aber draußen bei RLZ ist doch ein großer Parkplatz.“

RLZ, überleg ich so, das neue Logistikzentrum da draußen in der Wiese, die sich Industriegebiet schimpft? Da ist ein Parkplatz? Als ich das letzte Mal in der Wiese zu tun hatte, waren da nur vollgeparkte Straßenränder. Naja, was solls, so ein Parkplatz ist ja schnell gebaut und da auch dringend nötig. Die wird mich ja wohl nicht anlügen hier.

Doch. Hat sie. Eiskalt. Und ich Idiot fahr also raus zu der Wiese, einmal ums neue Logistikzentrum rum — und dann direkt ins benachbarte, richtige Industriegebiet, wo ich auch einen kaum illegalen, da zwar als PKW-Parkplatz beschilderten, aber zwischen den Pollern gerade so eben für meinen Sattelzug ausreichend langen Parkstreifen ergattern kann.

Und so im Nachhinein hätte man ja wirklich zurückfahren sollen zur Steuerstelle, die verlogene Schnepfe mal so richtig genüßlich zusammenfalten. Aber was bringt’s? Bestimmt keinen Parkerlaubnisschein für den Steuerstellen-Parkplatz.

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