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Links (zwo drei) – Vol. IV

Ab heute mit römischen Zahlen, weil es mir besser gefällt, spätestens wenn ich mal bei LXIV oder sowas bin.

  • Der Autonomes-Auto-Link des Tages kommt von Heise, wo sie erzählen, daß man gar kein autonomes Auto braucht, damit es per Hackerangriff im Graben landet. Verdammt, mein oller Citroën muß noch bis an mein Lebensende halten, wenn das so weitergeht.
  • Nochmal Heise-Auto, dann haben wir’s auch hinter uns: Warum der neue Espace kein Van mehr ist, sondern ein „auf 120% gezoomter Lifestyle-Kombi“. Trotzdem, wie bisher jeder Espace, ein Auto, zu dem ich nicht Nein sagen würde. Schade, daß es von Renault ist.
  • Kommen wir nun zu den großen Fragen der Zeit: Kapitalismus, Griechenland und so. Max Uthoff nennt das, was da gerade so abgeht, „sozialstaatliches Waterboarding“ (Youtube). Anhörbefehl.
  • Und beim Kiezneurotiker findet sich ein wunderbarer Text über Europa, wie es mal sein sollte, und wie es stattdessen nun ist. Money Quote: „Ihr habt es geschafft, dass Europa mich anekelt. Ich finde den Umgang mit Anderen, mit Schwächeren, mit Minderheiten, anderslautenden Meinungen widerwärtig, es macht die Idee kaputt und führt sogar dazu, dass ich es schade finde, dass Helmut Kohl nicht mehr regiert. Sogar der hätte es besser gemacht. Jetzt noch würde er es besser machen.“ Jawohlja.
  • Telepolis rechnet mit Dieter „wenn man keine Ahnung hat“ Nuhr ab. Ich bin da hin- und hergerissen: Der Nuhr ist mir immer noch sympathisch, aber er labert schon eine beeindruckende Scheiße in letzter Zeit. Ich nenne es den Mel-Gibson-Effekt.
  • Jochen-Martin Gutsch schreibt einen leisen, frustrierten Winsler gegen Gentrifizierung und Videothekensterben: Die letzten ihrer Art.
  • Habt Ihr das auch gehört, 2015 ist das wärmste erste Halbjahr seit Beginn der Aufzeichnungen? Wie, gefühlt zumindest, jedes Jahr. Die Wahrheit über die Wahrheit hat schon vorletztes Jahr mal aufgedröselt, daß mit diesem Gefühl durchaus alles stimmt.
  • Bleibt die Frage: Ist das noch Wetter, oder ist das schon der Klimawandel? Spoiler: Im Einzelnen kann man’s nicht so genau sagen, aber im Ganzen schon letzterer, doch.
  • Bei Frau Novemberregen gibt es die ultimative Lösung für den Fall, daß der Chef etwas gemerkt hat, was er nicht hätte merken sollen.
  • Und am anderen Ende des Intelligenzspektrums steht die Begründung für die Forderung, Reisebusse sollten doch bitte 120 km/h fahren dürfen in Zukunft: „Zum komfortablen Reisen gehöre auch, […] dass Fahrpläne eingehalten werden könnten.“ Kleiner Tip: Man kann auch weniger ambitionierte Fahrpläne erstellen, Ihr Nasen. Busfahrer kommen gleich hinter Containerfahrern, was den täglichen Wahnsinn auf mehr als 4 Rädern angeht. Und wenn die 120 heizen dürfen, ändert sich daran genau nichts — außer den Unfallfolgen, zum Schlimmeren. Deswegen fordere ich ja auch keine Anhebung des LKW-Limits, auch wenn die Autos 100 problemlos und sicher verkraften könnten. Aber ein Tempolimit von 130 auf zweispurigen Autobahnen, das hätte was.

*krrrrrkkk* This is a change of language without a clutch.

  • Shamus Young rants on a specific misfeature of Windows design: Ok Cancel. Abort, Retry, Ignore?
  • It’s generally nice if software lets you pick user names beyond the constraints of the ASCII charset — but it does have its hidden dangers.
  • Yet another software issue: Ode to a Shipping Label.
  • Ask me again why I love Paris. Beautiful photos!
  • Impressive article on a Russian family who had been cut off from all human contact for forty years, including not having noticed World War II.
  • Ever heard of Jing-Jin-Ji? No, not Jumanji. The latter was an entertaining enough movie, but the former is what will presumably be the largest city on Earth. How large? „Its area of 212,379 sq km is difficult to comprehend, so traditionalists might like to think of it as just over the size of 10 Waleses. Or, to put it another way, Jing-jin-ji will be about the same size as Scotland and England stuck together.“ In other words: Really rather large.
  • Do you believe you could fool the police with a voice recording that you cobbled together from bits? Wellll… no. You can’t. For a rather surprising reason.
  • John Malkovich is a quite impressive actor. This is not a new observation. But I still was surprised of his flexibility, as shown in these recreations of famous portraits. Amazing stuff.
  • When a problem comes along, you must ostrich.
  • And to end on a classy note, please welcome Neil Gaiman, my most favouritestest author, none of whose books I have yet read: An Exercise in Choice. Seldom have such few words moved me like these.

See you next time!

1 Kommentar

  1. kiezneurotiker

    Danke 🙂

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