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Dichtung und Wahrheit

Sorry für die schlechten Bilder.  Bessere gibts im Supermarkt.  Aber klingt doch lecker, oder?

Und sogar „100% deutsche Kartoffeln“.  Ein tolles Produkt.  Nur gute Sachen drin.  Jaja.  Bis man das Kleingedruckte liest:

14 % Kartoffeln.  Und die vollmundig gepriesene Pilzfüllung?  Da muß man schon bis in die dritte Zeile vordringen: 0,6 % Butterpilze.  Nullkommasechs Prozent!  Das sind, selbst wenn man das Steinpilzpulver weiter unten großzügig dazunimmt, nicht mal zwei Gramm Pilze, gefühlt dieselbe Größenordnung also wie die für den Schriftzug „gefüllt mit Pilzen“ auf der anderen Seite der Verpackung verwendete Druckfarbe.  Mehr Salz als Pilze!  (Nicht vom jodierten Speisesalz kurz vor Schluß irritieren lassen, vor den Butterpilzen ist noch ein Speisesalz, diesmal anscheinend ohne Jod.  Schlauer Trick für die, die sowas nur überfliegen, gell?)  Aber die Kräuter, also die paar Promille Kräuter — die sind aus nachhaltigem Anbau.  Naaa toll.

Stärkeknödel.  Gefüllt mit Salz.  Das wäre ehrlich gewesen.

Weil Schlabonskis Welt aber eine Serviceseite ist, hier nun der Haushaltstip dazu: Einfach nach dem Kochen ein paar Wochen neben dem Herd stehenlassen.  Dann werden es zumindest mehr Pilze.

3 Kommentare

  1. Blick Ableiter

    Ich würde das nicht mehr als Nahrung bezeichnen, viel mehr als Füllstoff.

  2. Axel

    Das sind dann wohl eher „Mini-Knödel, gefühlt mit Pilzen“.

  3. derchristoph

    Wie sagt man so schön:
    „Zum Scheißen reicht’s.“

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