Kategorienarchiv: Gummibahn-Cargo

Leben mit, in, von und um Lastwagen

Raststätte Salzgitter… äh… unmerkbaresbandwurmwort

Sie bauen eine neue Autobahnraststätte in Salzgitter, gar nicht so weit weg von da, wo ich wohne. Und, interessanter wohl, direkt neben dem Förderturm des als irgendwie vielleicht doch nicht mehr werdendes Atommüllendlager republikweit bekannten Schacht Konrad. (Ich habe absichtlich nicht „des … Schachtes Konrad“ geschrieben, weil ich „Schacht Konrad“ für einen feststehenden Begriff halte.)

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„Du hast doch Zeit.“

Zweieinhalb Stunden zu früh beim Kunden, trotzdem gleich an die Rampe. Nicht schlecht. Eine Stunde später schon entladen, wieder weg von der Rampe und im Büro, Papiere der gerade abgeladenen Ware holen und fragen, wann Leergut für die Rücktour geladen wird. „Deine Papiere sind noch nicht fertig. Aber wieso stehst du eigentlich nicht mehr an …

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Verarschen kann ich mich alleine

Ich fahr ja wirklich gerne für die Spedition, bei der mein Chef Subunternehmer ist (und ich früher mal direkt angestellter Fahrer war und auch heut noch wäre, wenn sie mich übernommen hätten). Supernette Dispo, kein Zeitdruck, entspannte Wenns-nicht-reicht-dann-reichts-nicht-Einstellung, sympathische Leute, alles easy.

Bis auf die Wochenend-Planung. Davon hatten wir es hier schon öfter, ich weiß. …

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Aushängeschild einer Weltfirma II

Neulich versprach ich bei der Würdigung der neuen LKW-Steuerstelle Salzgitter, auch mal das Braunschweiger Pendant zu zeigen. Nunwohlan:

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Ein paar mehr Container, sogar richtige Klos mit Wasserspülung und Waschbecken — nicht ganz so peinlich wie das Salzgitteraner Provisorium (von dem es aber auch bald Neues zu berichten gibt). Der Skandal …

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Jaja, die böse Herstellerlobby

Soso, da hat also nun das EU-Parlament endlich beschlossen, daß Lastwagen wegen der besseren Aerodynamik und des dadurch geringeren Spritverbrauchs ein bißchen länger werden dürfen. Daß die so kastenförmig sind vorne, liegt nämlich daran, daß zwischen der max. zulässigen Ladelänge und der max. zulässigen Gesamtlänge eben nur jene gut zwei Meter verbleiben, auf denen unsereins …

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Aushängeschild einer Weltfirma

Man lasse dieses gelungene Ensemble zeitgenössischer Industriearchitektur mal einen Moment auf sich wirken:

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Was könnte dieses Prachtstück beherbergen? Die Toilettenanlagen von A. Schneidereit, Autoverwertung, in Sterbfritz vielleicht? Oder die Fuhrwerkswaage der Zuckerfabrik Gustavsburg? Vielleicht sogar, Gott bewahre, das Gammelfleischlager von Üzgürs Dönerspießvermietung in Bottrop?

Nein, nichts von alledem. Und auch …

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Nötigung und ähnlicher Unsinn

Stellt Euch mal folgende Situation vor: Einsame, schmale, bergige, kurvige, nicht gerade frisch asphaltierte Landstraße. Durchaus angemessenes Tempolimit: 80. Nacht, Regen, Sturm. Herbst halt. Und vor Euch ein Sattelzug, der außerorts so 50-60 fährt, innerorts auch mal 30 oder ein bißchen weniger. Überholen geht nicht.

Was macht Ihr?

Lichthupe, dicht auffahren, alle Naselang nach links …

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Ups. Im Sinne von Paketdienst.

Teil 1: Nee dann mach ich das anders. Oder anders. Oder anders. Oder noch ganz anders.

Jo, meint mein Disponent. Wenn Du dann Deine Baumarkt-Tour fertig hast (ein Trailer voll Holz, vier Abladestellen, alles Baumärkte — ich liebe es!), dann fährst Du zur Firma Tretmichgar in K., da kriegste dann geladen für Prokel in C., …

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200 kg Scheißhausfliegen

Eine etwas ältere Geschichte aus der Kabine eines damals noch DAF:

„22 to Polyethylen laden bei alba, Braunschweig, für Frankreich.“ Ah, denke ich, schöne Tour. Frankreich. Isch kauf mir ain Baguette, wissenschon. Freitagvormittag laden, auch noch fast zuhause, Laster hinstellen, Montag lostuckern — das Wochenende ist gesichert, Wetter ist auch geil, was will man mehr?

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Huch? Äh. Nagut.

Der Lastzug des Unterzeichneten rollt auf den Rasthof. Während so einem Mercedes die 710 km der Tagesetappe eigentlich kaum anzusehen sind, ist sein Fahrer doch schon gezeichnet davon. Und der Freitag kommt ja erst noch — erst zu einem großen rheinischen Hersteller von, äh, ja, wie ist eigentlich der gemeinsame Oberbegriff von Windeln, Kartoffelchips und …

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… und zweitens als man denkt

Wenn man an einem Freitag um Mitternacht am Anfang einer Normal-13-maximal-15-Stunden-Schicht mit einem beladenen Auflieger zu der ältesten Filiale eines großen norddeutschen Automobilkonzerns fährt, dann denkt man, oder dann denkt zumindest der Chronist: Naja, das wird schon ein paar Stündchen dauern, aber besonders viel können sie (gemeint ist: die Dispo) danach mit mir ja wohl …

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Minutenschinder

Moderne Lastkraftwagen sind meist hochoffiziös auf 89 km/h tempolimitiert. Selbst der Gesetzgeber scheint also einzusehen, daß die eigentlich laut StVO erlaubten 80 ein wenig kläglich sind. Ob man die 89 nun voll ausfahren zu müssen meint, ist wie immer Geschmackssache — viele tun es, nach meiner Beobachtung aber auch immer mehr tun es nicht.

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Nicht ausgelastet

Entladen im Zentrallager einer ungenannt bleibenden großen Drogeriekette. Die Paletten stehen quer auf dem Laster und sollen aber längs in der markierten Reihe auf dem Hallenboden stehen. Also jede Palette erst quer auf die Ameise nehmen, aus dem Laster ziehen, absetzen, drumrumfahren, längs nehmen und in die Reihe fahren? Das geht auch einfacher, dachte ich …

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Nächtliche Ruhestörung

Friedlich steh ich auf einer Autobahnraststätte in der zweiten Reihe (also quer hinter den in den wie immer viel zu wenigen schrägen Parkbuchten stehenden Kollegen) und schlummere gerade, vom Rauschen der nahen Autobahn eingelullt, meiner wohlverdienten Nachtruhe entgegen, da wackelt plötzlich der Laster. Seufz. Raus ausm Bett, Blick in die Spiegel: Da steht ein weißer …

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Der gefährlichste Ort Norddeutschlands

Der gefährlichste Ort Norddeutschlands ist das Versandbüro eines großen Spanplattenwerks. Dort bekommt man seine Frachtpapiere schon seit Menschengedenken nur, wenn man in Warnweste aufkreuzt — gut, draußen vor der Tür rangieren die Stapler, und zwar nicht so kleine piffelige, sondern dicke Brocken, die Dir mal eben 12 Tonnen Spanplatte in einem Hub auf die Ladefläche …

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