Kategorienarchiv: Kritisieren statt kreieren

Was es über anderer Leute Hirnfürze zu schreiben gibt

Teslas Sattelschlepper: Eher nur Show

Tesla und sein CEO Elon Musk sind ja immer für volle Münder gut bei ihren Ankündigungen.  Jetzt also einen Sattelschlepper — und nein, man konkurriert nicht mit den niederen Nutzfahrzeugen, die es heute schon bei fast jedem einschlägigen Hersteller zumindest als seriennahe Studie oder Erprobungsfahrzeug gibt, man gibt sich nicht mit schnödem Nah- oder Verteilerverkehr …

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Wenn Wahnsinn ansteckend wird

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Unter diesem Titel machen im Leitartikel des Alfelder Tageblatts die Herren Thorsten Fuchs, Jan Sternberg und Roland Herold — nach einer differenzierten Betrachtung über Amoklauf vs. Terroranschlag — durchaus angemessene Vorschläge zur Berichterstattung nach Amokläufen:

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So weit, so gut, so richtig. Schade nur, daß das …

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Die Stimmchen

Vermutlich ist es ein Zeichen des beginnenden Altersstarrsinns, wenn man sich fortwährend über Coverversionen von Popsongs aufregt, wie auch ich es ja an dieser Stelle öfter schon getan habe. Sei’s drum — es ist mal wieder an der Zeit. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Coverversionen, wirklich nicht. Da gibt es durchaus schlaue Ideen wie zum …

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Kurzzeitgedächt… äh… was?

Von schlechten Liedtexten hatten wir es hier ja schon öfter, aber dem unfreiwillig gequälten Radiohörer fallen in letzter Zeit mehr und mehr Texte auf, bei denen der Autor anscheinend mitten in oder spätestens am Ende der Zeile vergessen hat, was er gerade schrieb, alldieweil er sich sofort selber widerspricht.

Einige prominente Beispiele gefällig?

Ooooh, sometimes …

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Faule Texter

Die Texter modernen Liedguts werden auch immer fauler. Okay, zugegeben, nicht jeder Song muß gleich solche Romane erzählen wie „Rock Steady“ von Sting oder „Industrial Disease“ von den Dire Straits (wo sogar ein kompletter zweiter Song „zitiert“ wird), das verlangt ja keiner, nicht mal ich — auch wenn ich sowas ziemlich cool finde. Aber sich …

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Da geht sie hin

Von Tajoh Kruß hatten wir es hier schon öfter, aber gerade mußte ich sein Machwerk „There She Goes“ ertragen — keine Bange, das muß man sich gar nicht lange anhören, um zu verstehen, worauf ich hinauswill. Spätestens wenn die Atarimusik anfängt, also reines Synthigeplärre unterlegt mit dem „tok-tok-tok“ der Steppermotoren der Floppy, von der die …

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Drei Lieder am Morgen

Morgens, kurz nach 5. Da macht man nichtsahnend die Zündung an, der Kollege von der Nachtschicht hat das Radio leider auf Vollbrüllmodus hinterlassen, und Taio Kraß oder wie der heißt plärrt los: „I got a hangover, oooh, I’ve been drinking too much for suuure“ — gut, is uns allen mal passiert, aber hätte der nich …

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Seehr hilfreich

Das Internetverbindungsaufmachtool der Telekom für UMTS-Gerödel unter Windows eXPerimental ;-) bietet u.a. folgende Einstellmöglichkeit:

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Ja. Von des Texters Bindestrich Phobie mal abgesehen: bitte in welche Richtung soll ich den „Optimierungs Level“ verstellen, um was zu erreichen? Ist „Niedrigste“ die niedrigste Geschwindigkeit oder …

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Den Regen anzünden

Set Fire to the Rain ist der Titel des aktuellen Hits einer gewissen Ardelle Adele, der sicherlich bekannter ist für diese drei eingängigen Zeilen, alle mit derselben Melodie:

There’s a side to you that I never knew, never knew All the things you say, they were never true, never true And the games you play …

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Wackawackalockalocka

Sacht mal, wer schreibt eigentlich dieser Schakira da ihre, räusper, Lieder, hust, und ist der Typ (oder die Schnepfe) nur sprachbefreit oder völlig lobotomiert? Erst Wacka Wacka, die schon bekrittelte Fußballhymne einer längst verdient vergessenen Weltmeisterschaft, die trotzdem noch über alle Sender dröhnt, und nun Locka Locka, der lang erwartbefürchtete Nachfolgehit.

Das Schema scheint ja …

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Northern Soul

Und immer, wenn ich denke, schlimmer wird’s nicht mehr:

She said, ‚I love you boy, I love you so‘ She said, ‚I love you baby, oh, oh, oh, oh, oh‘ She said, ‚I love you more than words can say‘ She said, ‚I love you bay-ay-ay-ay-ay-beee‘

Dieses, hust, „Lied“, räusper, heißt, wer hätte …

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Avatare im Gesicht

Avatar: Aufbruch nach Pandora. Im Kino, auch in dreidimensional. Und weil das Dreidimensionale das Spannendere war, kommt es erst weiter unten. :-)

Der Film an sich

Zur Story muß ich nicht viel sagen: Der mit dem Wolf tanzt auf außerirdisch, zumindest in etwa. Jedenfalls nichts sonderlich Einfallsreiches …

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Shrimps im Ghetto

District 9. Im Kino.

Endlich traut sich mal einer, zu zeigen, was wahrscheinlich passieren würde, wenn die Aliens uns nicht haushoch überlegen sind. Was wird schon passieren? Einsperren werden wir sie, benutzen, betrügen, mißbrauchen und abschlachten. Machen wir doch mit allen so, die uns nicht haushoch überlegen sind.

Wobei sich nach dem Kinobesuch zugegebenermaßen schon …

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Das allerletzte Ziel

Final Destination: Death Trip. Originaltitel: The Final Destination. Derzeit im Kino, demnächst dann wohl auch als DVD, Werbungsunterbrechung im TV, Bluhräidisk, Videothekenverlegenheitsauswahl und Kaugummisammelbildchen.

Ja, haben wir alle gedacht, ganz toll, vierter Aufguß, die brauchen wohl Kohle? Klar, mag schon sein, aber um das Fazit vorwegzunehmen: wer das mit dem vierten Aufguß so angeht wie …

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