Die große Vanfusion

Irgendwie hatte ich nie so ganz den Durchblick, wer mit wem kooperiert bei den leichten Nutzkraftwagen in Europa. Gut, es gibt Wichtigeres, aber wenn man krank zu Bette liegt, entsteht dann mitunter doch mal etwas Brauchbares vor lauter Langeweile — voilà, der Überblick:

vanfusion.svg

Das Bild ist ein SVG, also eine Vektorgrafik. Einfach in einem eigenen Fenster öffnen und dann nach Herzenslust größer betrachten. Für Steinzeitsysteme habe ich aber auch ein großes PNG und ein PDF da.

Ergänzt am 13.7.17: Mercedes X-Klasse (war falsch: GLT), Fiat Talento (war falsch: Scudo), Nissan NV 300 (war falsch: Primastar). Außerdem 2016 als Jahr künftiger Modellwechsel entfernt.

Ergänzt am 24.2.16: Iveco Daily/Fiat Daily/Unic Daily/Magirus-Deutz Daily/OM Grinta/Saurer Grinta/Alfa Romeo AR8, Fiat Ducato/Alfa Romeo AR6.

Ergänzt am 10.2.16: Fiat Fullback/Mitsubishi L200, Iveco Daily/Renault Mascott, VW LT/Pegaso Ekus. Entfernt, da als LKW off topic: MAN-VW.

Ergänzt am 9.2.16: Fiat Scudo (vormals gleich Citroën Jumpy/Peugeot Expert/Toyota Proace, jetzt gleich Opel Vivaro/Renault Trafic/Nissan Primastar). Dodge Ram ProMaster City (gleich Fiat Doblò). Nissan Navara/Renault Alaskan/Mercedes GLT (neue Kooperation). MAN TGE (gleich VW Crafter).
Außerdem ein paar irreführende Verbindungen entfernt, bereits berücksichtigte künftige Modellwechsel mit voraussichtlicher Jahreszahl gekennzeichnet (betrifft: VW Crafter/MAN TGE, Nissan Navara/Renault Alaskan/Mercedes GLT, Fiat Scudo und Opel Combo) und fast alles optisch nochmal zurechtgeruckelt.

Oder Hannover?

Ich habe ein LKW-Navi von Garmin. Nein, kein „nüvi“, sondern ein kaum weniger debil benamstes „dezl“. Aber es tut seinen Job. Meistens ganz gut.

Okay, wenn es eine Stau-Umleitung berechnet, dann vergißt es dabei grundsätzlich, was es beim Berechnen der Route selbst noch wußte, und schickt einen gnadenlos durch LKW-Durchfahrverbote, unter zu niedrige Brücken oder über zu leicht gebaute. Aber mit ein wenig Erfahrung lernt man abzuschätzen, ob sowas auf der gerade berechneten Umleitung dräut, und diese fallweise zu ignorieren oder zu variieren.

Sonst habe ich eigentlich nicht viel zu meckern — bis auf die absolut sinnlose Benennung von Autobahnkreuzen. Statt sowas zu sagen wie „am Hermsdorfer Kreuz abfahren auf die A4 Richtung Dresden“, zerlegt es das Manöver in mehrere Einzelschritte: Rechts halten auf Ausfahrt zur A4. Links halten auf A4 (auf der man noch gar nicht ist — damit war gemeint: nicht gleich die erste Ausfahrt Richtung Erfurt nehmen). Rechts halten auf Ausfahrt zur A4 (das ist jetzt die Rampe Richtung Dresden). Und nochmal links halten auf A4 (von der Beschleunigungsspur einfädeln).

Das ist bei einem klassischen Kleeblatt noch einigermaßen durchschaubar, aber es gibt ja auch deutlich verworrenere Autobahnkreuze auf der Welt. Und da kommt es mitunter halt vor, daß man direkt nach der Ausfahrrampe sich entscheiden muß: links oder rechts, Richtung Duisburg oder doch Richtung Mönchengladbach? Was weiß ich, ich soll nach Moers, gefühlt bin ich mitten in Duisburg, woher soll ich wissen in welche Richtung ich muß, das ist doch der Job des Navis. Ich habe noch 1,5 Sekunden zum Entscheiden. Und Frau Garmin sagt langsam und deutlich: „In eighty meters, keep right“ — also doch! Blinker, Spiegel, hoffentlich ist da noch keiner.

Das wäre ja alles kein Problem, wenn man denn auf dem Bildschirm anzeigte, in welche Richtung denn so allgemein zu fahren sei. Da steht dann aber nicht „Richtung Duisburg“ oder „Richtung Mönchengladbach“, sondern bei der ersten Hier-bitte-abfahren-Meldung nur die Richtung, die als erste auf den Schildern steht. Oder beide. Oder sonstwas.

Schönes Beispiel für „sonstwas“:

oderhannover.jpg

„Exit 2: A2 (Oder/Hannover)“. Oder an der Hannover? Hannover an der Oder? Oder nach Oder? Oder Hannover? Oder … was?

Auf dem Schild stehen, im Foto etwas schlecht zu lesen, fünf Wörter: Hannover, Braunschweig, Frankfurt/Oder, Berlin. Anscheinend hat man davon zwei zufällig ausgewählt. Wenn die richtige Richtung dabei ist, ist das Zufall. Im Beispiel ist sie es nicht wirklich: Richtung Berlin wär’s gewesen. Oder Frankfurt/Oder. Oder eben „Oder“, die fließt ja auch eher dahinten rechts.

Klar, als dritte Möglichkeit neben zu späten Ansagen und zufälligen Anzeigetexten bleibt noch die Karte. Aber bei den verworrenen Autobahnkreuzen funktioniert auch das nicht immer.

So bleibt wohl nur der gelegentliche Umweg in die falsche Richtung bis zur nächsten wendegeeigneten Ausfahrt. Oder?

Auch Aufkleber sollte man korrekturlesen

… bevor man sie aufklebt.

powerfullcar.jpg

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nigthclubliner-kpl.jpg

Der letzte ist nicht so toll zu lesen, nochmal näher dran:

nigthclubliner-detail.jpg

Weil’s so schön dazu paßt, ein Revival (das Bild zeigte ich schon mal):

sorgfalt.jpg

Watt fürn Nebel

Neulich, nachts auf der A2. Gute Sicht, ein bißchen diesig vielleicht. Vor ein paar Kilometern war es leicht neblig. Man sieht es noch:

nsl12.jpg

Diese 12 Spinner habe ich innerhalb von 10 Minuten fotografiert, dann war die Speicherkarte meines Uralt-Nokia voll. Wie man deutlich daran sieht, daß man auch was anderes sieht als ihre Nebelschlußleuchten, war da kein Nebel.

Und nein, die hatten das nicht einfach vergessen. Denn erstens war der Nebel vorher nicht so doll, daß man die Nebelschlußleuchte überhaupt je gebraucht hätte, und zweitens hat einer von denen (der mitte rechts) die seine erst angemacht, nachdem er unmittelbar vor dem Bild auf die Autobahn gefahren war.

Nebelschlussleuchten dürfen nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt. (§17 (3) StVO)

Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. (§3 (1) StVO)

It’s not just a good idea. It’s the fucking law, bitches.

Die Welt erklärt in Grafiken

Das ist der Anspruch des Graphitti-Blogs. Vorwiegend lustig sollen sie auch noch sein, die Grafiken. Ob das auf meinen ersten Beitrag dort zutrifft? Entscheidet selbst:

baustellengraph-500.jpg

Also manchmal, wissense, nee

Ich komme mit einem Sattelzug voll schlechten Bieres auf einen Autobahnrastplatz geschaukelt. Es gibt noch Parkplätze, also fahre ich möglichst weit nach hinten durch, um möglichst nah am hier hinten quer stehenden Rasthaus zu parken. Dort sind die letzten fünf Parkplätze rechts für Busse reserviert, und von den letzten fünf Parkplätzen links ist, Glückes Geschick, tirili, noch genau einer frei. Alles richtig gemacht.

Der Fahrer des Meinfernbusflixbusses, der auf dem Parkplatz links neben dem von mir flugs besetzten steht, sieht das allerdings anders: „Sagensemal, warum müssense mir hier eigentlich ausgerechnet die Türen zuparken, meine Fahrgäste kommen doch gleich wieder?“ Naja, sonst war hier nix frei, und 100 Meter rückwärtsfahren hatte ich keinen Bock auf. „Da drüben“, er weist zu den Busplätzen, „ist doch alles frei!“ Ja, sag ich, schon, aber das sind Parkplätze für Reisebusse. „Ach, echt? Hm, Tatsache. Wieso steh ich denn nicht da?“

Immerhin stellt er nach etwas Hilfestellung schon selber die richtigen Fragen. Der Mann ist noch nicht fern aller Hoffnung. :-)

Die Stimmchen

Vermutlich ist es ein Zeichen des beginnenden Altersstarrsinns, wenn man sich fortwährend über Coverversionen von Popsongs aufregt, wie auch ich es ja an dieser Stelle öfter schon getan habe. Sei’s drum — es ist mal wieder an der Zeit. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Coverversionen, wirklich nicht. Da gibt es durchaus schlaue Ideen wie zum Beispiel die Ummodelung der unerträglichen Elvis-Schnulze „Always On My Mind“ in ein durchaus ohrwurmiges Elektropop-Stück durch die Pet Shop Boys, die übrigens auch U2s ach so künstlerisch wertvolles „Where the Streets Have No Name“ sehr stimmig mit Frankie Vallis banaler, aber auch etliche Male gecoverter Schnulze „Can’t Take My Eyes Off You“ zusammengerührt und damit aufs Feinste auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt haben.

Aber auch umgekehrt funktioniert dieses Rezept: die Balladisierungen etwa von Rihannas „Diamonds“ durch Josef Salvat, Tears for Fears‘ „Mad World“ durch Michael Andrews und Gary Jules oder auch a-has „Take On Me“ durch Graziella Shazad sind durchaus gelungen. Alles recht aktuell, das Rezept ist aber auch schon was älter, wie „What a Wonderful World“ von Art Garfunkel, Paul Simon und James Taylor zeigt: Es basiert nicht auf dem berühmten Louis-Armstrong-Song, sondern auf „(What a) Wonderful World“ von Sam Cooke, ist aber im Ergebnis näher an ersterem. Und wenn die Cover-Musiker völlig durchdrehen und dabei sowas rauskommt wie Katzenjammers grenzgeniale Klönk-Klimper-und-Schepper-Version von Genesis‘ „Land of Confusion“, dann kann es sogar passieren, daß ich mir wegen einer Coverversion eine Platte kauf und dann feststelle, daß die Band auch sonst Taug hat.

Oft bleibt aber bei einer Coverversion der ursprüngliche Charakter des Liedes weitgehend unverfremdet. Man dreht einfach (naja, was heißt einfach, das muß man auch erstmal können) alle Regler auf 11 (also nicht die tatsächlichen am Mischpult, sondern die virtuellen), und aus einem älteren, für damals sicher auch fetzigen, aber mittlerweile im Vergleich eher fußlahmen Stück wird wieder ein richtiges Brett, das in die Beine geht. Auch das ist okay so — als Beispiele seien Ugly Kid Joes Version von „Cats In the Cradle“ genannt (original von Harry Chapin (wem?)), das E-Gitarren-Geschrammel der Bangles auf Simon & Garfunkels „Hazy Shade of Winter“ und natürlich einer meiner Favoriten dieser Geschmacksrichtung: Fury In the Slaughterhouse mit „When I’m Dead and Gone“, von dem ich lange Jahre nicht mal ahnte, daß es eine Coverversion war, original von McGuinness Flint (wem?).

In jüngster Zeit jedoch fällt mir der umgekehrte Trend schmerzhaft ins Trommelfell: Lieder, die schon mehr oder weniger gute, aber jedenfalls schon richtig fette Bretter waren, werden verseichtet. Unabdingbare Zutat: ein Stimmchen. Irgendwelche Schulmädchen in kaum satisfaktionsfähigem Alter trällern zu Synthigeplärre und -wummern ein Lied, das das so nicht verdient hat, etwa „Ain’t Nobody (Loves Me Better)“ von Rufus feat. Chaka Kahn. Und ja, was jetzt kommt, ist vielleicht auch ein bißchen Ageïsmus, aber irgendwie macht eine 14-Jährige, die kaum verholen übers Vögeln singt, mir ein flaues Gefühl in der Magengegend. Daß Jasmine Thompson das für ne 14-Jährige nicht mal schlecht tut (also das Singen jetzt, zu Synthigeklimper von Felix Jähn übrigens, nicht das Vögeln, zumindest kann ich dazu nix sagen), tut dabei wenig zur Sache — aber ihr Stimmchen reicht auch von allem anderen abgesehen nicht wirklich, um den Song angemessen rüberzubringen. Genausowenig wie das von Anna Naklab, die, gefeatured (scheußliches Wort) von Alle Farben (komischer Name), Reamonns geniales „Supergirl“ verweichlicht. Und nein, das ist jetzt auch kein Sexismus — selbstverständlich wäre es nicht nur okay, sondern höchst erfrischend, wenn eine lesbische Sängerin ihre Angebetete besänge (gibt es sowas?), aber genau wie damals bei Sting, der sich in „Tomorrow We’ll See“ mit den Zeilen „My skirt’s too short / My tights have run / These new heels are killing me“ („Mein Rock ist zu kurz, ich habe Laufmaschen, und diese neuen Stiefel bringen mich um“) ziemlich unauslöschlich in den für die verstörenden Bilder zuständigen Teil meines Hirns eingebrannt hat, glaube ich ehrlich gesagt nicht, daß sich irgendjemand einen Kopp gemacht hat über diese Diskrepanz.

Alles Geschmackssache? In Grenzen, sicher. Natürlich bilde ich mir ein, das ganze halbwegs objektiv zu sehen. Tu ich nicht, ist mir auch klar. Aber ich würde schon ganz gerne verstehen, wer da diese ganzen Stimmchen in die Charts kauft. Das können doch nicht alles nur ihre Klassenkameraden sein?

Neues vom Rußberg

Es ist ja schon erstaunlich, wie verwässert auch der kommende neue Abgastest WLTP sein wird, wenn es nach Deutschland, Frankreich und England geht. Dieser Artikel im Guardian listet die Schlupflöcher schön auf. Ich übersetz mal:

  • Die Batterien der zu testenden Fahrzeuge sind voll geladen, so daß der Verbrauch und damit der zusätzlich zu bewegende Widerstand der Lichtmaschine entfällt. (Das gilt übrigens nicht nur für die Starterbatterien normaler Autos, sondern auch für die Fahrbatterien von Plug-in-Hybriden, weswegen die auf absolute Fabelwerte kommen. Ein Porsche Cayenne Hybrid verbraucht laut Normzyklus 3,4 l/100 km. Ja nee, is klar.)
  • Der Test darf in bis zu 4% Gefälle stattfinden. Was bedeutet: Der Test findet in genau 4% Gefälle statt. Plus Meßungenauigkeiten beim Bau desselben, vermutlich.
  • Vom so ermittelten zu geringen CO2-Wert werden sicherheitshalber noch mal 4% abgezogen.
  • Das mit den inertia classes ist etwas langatmiger. Hier wird es auf Englisch fein erklärt. Kurzform: Da der Test auf einem Prüfstand stattfindet, wird die Fahrzeugmasse durch Widerstand der Laufrollen simuliert. Das ging 1970, als der noch gültige Test entwickelt wurde, nur stufenweise. Und so war es sinnvoll aus Herstellersicht, dafür zu sorgen, daß ein Auto möglichst knapp am oberen Ende einer solchen Stufe wiegt — dann wird es nämlich mit weniger simuliertem Gewicht getestet, als es real wiegt. Und die Stufen sind nicht klein: 55 bis 250 (!) Kilo. Heute gibt es keinen technischen Grund mehr für die Stufen, aber sie sollen beibehalten werden, weil man damit so schön mogeln kann.

All diese Schlupflöcher sind im derzeit gültigen Abgastest auch schon enthalten. Das ist schon schlimm genug. Daß man sie in den neuen mitzuschleppen sucht — obwohl eins der Ziele, das neuzumachen, ja gerade das Schließen der Schlupflöcher sein sollte –, ist allerdings schon ein ziemlicher Skandal. Gut, daß die ganze Thematik jetzt dank VW mal ein bißchen ins Licht der Öffentlichkeit rückt. (Nein, nur ein bißchen. Nicht ganz. Wo denkt Ihr denn hin?)

All das zusammen macht mal eben 14% aus — 14% mehr Verbrauch und 14% mehr Emissionen als angegeben. Und wenn man in Bezug auf die heutige Fahrzeugflotte doch schon eher ehrgeizige Emissions- und damit auch Verbrauchsziele einzuhalten hat, dann sind 14% mehr Verbrauch ein Riesenhaufen gesparter Kohle. Für die Hersteller, natürlich.

Und dann war da noch die Erkenntnis, warum die Mogelsoftware („das sieht aus wie ein Abgastestzyklus, da hab ich mal weniger Leistung“, denkt sich das Auto) nicht aufgefallen ist bis neulich. Es war zwar bekannt, daß es sowas wahrscheinlich gibt, aber nachweisen konnte man es bisher nicht. Warum? Weil wegen der US-Copyrightgesetze die Hersteller niemand anderen in den Quelltext kucken lassen mußten.

Na huch. Wer hätte gedacht, daß sich aus dieser Geschichte noch ein Argument für Open Source basteln lassen würde? :-)

Im Nachhinein seh ich’s ja ein

Neulich: Polizeikontrolle. Und zwar keine, die sich anfühlt wie ne Stichprobe, sondern mehr eine der Sorte „Da isser ja, jetzt isser dran“: der Streifenwagen kommt mit ziemlichem Zahn von hinten auf der Autobahn angefegt, bremst scharf, schert vor mir ein und macht die Leuchtreklame an. Auf dem nächsten Parkplatz entwickelt sich dann folgender Dialog:

Polizei: Guten Tag.
Schlabonski: Moin.
P: Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte.
S: Hier. Vom Auflieger hab ich keinen Fahrzeugschein dabei.
P: Macht nix. *liest* Okay. Haben Sie Alkohol getrunken?
S: Nein.
P: Wären sie mit einem Atemalkoholtest einverstanden?
S: Klar.

Es folgt ein solcher. Ergebnis: 0,0.

P: Das versteh ich nicht.
S: Was verstehen Sie nicht?
P: Wir wurden von einem PKW-Fahrer angerufen, der meinte, er hätte Sie während der Fahrt Bier trinken sehen.
S: Oh. Ach. Doch, das versteh ich.

Ich kram aus meiner Leergut-Tüte die leere, braune PET-Buddel alkoholfreien Alsters (Radlers, für die Nicht-Nordlichter: Bier mit Zitronenlimo) raus und reiche sie dem Beamten. Der liest das Etikett, fängt schallend an zu lachen und wünscht mir eine angenehme Weiterfahrt.

Eine der angenehmeren Polizeikontrollen meiner Karriere, doch, ja.

Die Spitze des Rußberges

Soso, VW hat also in den USA betrogen: sie haben eine Software in den Steuergeräten der Dieselmotoren, die erkennt, wenn das Auto auf einem Abgasprüfstand steht, und dann die Leistung runterfährt, damit die Karre den Test besteht.

Jetzt melden sich bitte mal alle, die glauben, daß das nur die USA betrifft. Danke. Ihr seid raus. „Einige Ursachen sind altbekannt: Der europäische Prüfzyklus NEFZ arbeitet beispielsweise mit unrealistisch niedrigen Beschleunigungs- und Tempowerten und hat viele Schlupflöcher. Zudem dürfen die Hersteller in Europa ihre Tests selber machen.

Als nächstes bitte mal alle die Hand hoch, die glauben, daß das nur Diesel betreffe. Oder nur VW. Danke. Ihr seid auch raus. Dass wir zu viel verbrauchen, liegt in der Regel aber nicht an uns oder unserem Fahrverhalten, sondern an Tricks bei der offiziellen Verbrauchsmessung. Die Deutsche Umwelthilfe hat zu diesem Thema eine kleine Broschüre herausgegeben [PDF – 863 KB], in der sie die zahlreichen Tricks der Hersteller schildert. […] In Kreisen der Automobilindustrie ist es ein offenes Geheimnis, dass aktuelle Softwareversionen bei der Motorsteuerung einen ‚Spezialmodus‘ beinhalten, der erkennt, wenn sich das Fahrzeug auf einem Teststand befindet.“

So. Nun bitte mal Hand hoch, wer glaubt, daß das ja keiner wußte oder ahnen konnte. Und tschüß. Die Technik zur Motor-Manipulation ist in Berlin und Brüssel seit Langem bekannt. Das zeigt ein Papier aus dem Verkehrsministerium.“

Noch jemand übrig? Dann melden sich jetzt mal bitte diejenigen, die glauben, dieser Skandal kommt jetzt ans Licht, weil sich jemand Sorgen um die Umwelt gemacht hätte. Hohngelächter.Da geht es nur am Rande um die Umwelt, um sauberes Abgas, um bessere Luft. Dahinter steckt ein Wirtschaftskrimi, den Hollywood noch gar nie verfilmt hat, obwohl er schon seit vielen Jahrzehnten andauert. Sieht man sich ähnliche Vorgänge in der Vergangenheit an, läuft man sogar Gefahr, als Verschwörungstheoretiker abgetan zu werden. Erfolg in den USA war für Autohersteller aus dem Rest der Welt immer schon gefährlich. Es genügte bloß den Anschein von aufkeimender Beliebtheit zu erwecken, schon passierten seltsame Dinge.“

Und wer jetzt noch seine Hand unten hat, der glaubt vermutlich auch nicht, daß das der einzige Betrug im Zusammenhang mit Umweltvorschriften ist, den die Autoindustrie sich so leistet. Und na klar, ist es auch nicht. Hier eine andere sehr kreative Idee, ebenfalls aus dem Hause Volkswagen: „Mit einer selbst erfundenen zusätzlichen Energieeffizienzklasse ‚H‘ versucht die Volkswagen AG, eigene PKW mit extremen Spritverbräuchen etwas grüner zu waschen. Im Internetauftritt der VW AG liegt deshalb zum Beispiel der Phaeton mit 4,2-Liter Benzinmotor […] mit der Energieeffizienzklasse G nicht auf dem letzten Platz, sondern auf dem vorletzten. Die gesetzliche Tabelle endet mit der Klasse G, die bei VW erfundene mit der Klasse H.“

Einziger Lichtblick: Vielleicht bringt das ja mal der Elektroauto-Idee ein bißchen Aufwind. Da zumindest werden die Emissionen (der Kraftwerke) ja vermutlich ein bißchen besser im Auge behalten.

Oder bin ich jetzt auch raus?

Gerechter Zorn, verpuffend

Kurz vorm Ortsende, mein räudiger Citroën kommt in Wallung und hat bereits gut die erlaubten 50 zzgl. MwSt drauf, da entschließt sich die Fahrerin einer Nuckelpinne aus dem Hause Nissan doch noch, vor mir auf die Ausfallstraße einzubiegen. Kann sie ja machen, wenn sie dann auch beschleunigt, denk ich mir noch — tut sie aber nicht. Auch nicht schlimm, genug Platz ist ja, kommt auch keiner entgegen, also Blinker, kurz gehupt (sollte gleichzeitig „Ey, das war nicht so gut“ und „Achtung, ich überhole dich gerade“ bedeuten, das geht ja heute alles) und vorbei. Im Rückspiegel: ein lichthupender Nissan mit einer gestikulierenden Fahrerin.

Ah, denk ich mir, erst Vorfahrt nehmen, dann nich ausm Quark kommen und dann noch rummeckern, wenn man überholt wird? Na das haben wir gerne.

Im nächsten Ort steh ich an einer Ampel, als neben mir die Nuckelpinne auf der Linksabbiegerspur zum Stehen kommt. Erst ihr, dann auch mein Fenster verschwinden surrend in der Tür, und eingeatmet hab ich auch schon für eine klare Ansage nach links — da schallt mir entgegen: „Wollte mich nur nochmal entschuldigen, hab mich verschaltet — sorry!“

Erst Vorfahrt nehmen, dann nich ausm Quark kommen und dann noch das Gegenüber mit ein paar Worten und einem Lächeln komplett aus dem Konzept bringen? Na das haben wir gerne.

Wirklich gerne.

Immerhin, das Zurücklächeln und „schon ok, is ja nix passiert“-Sagen hab ich noch hingekriegt, bevor es grün wurde.

Danke, Frau Nuckelpinnentreterin. Made my day.

Aus aktuellem Anlaß …

… nach einer Anregung von Fefe:

Ich lese Netzpolitik.org seit vielen Jahren und verlinke deren Scoops gerne und häufig. (Und einen kleinen Dauerauftrag zu ihren Gunsten hab ich auch laufen.)

Zur Nachahmung empfohlen. Also alles: Lesen (scheint aber gerade down zu sein, wow, das ging schneller als ich dachte), Verlinken, Dauerauftrag haben — und das gerade jetzt öffentlich verkünden!

Nachtrag: Netzpolitik.org geht wieder, war vermutlich also wegen überbordenden Traffics nicht erreichbar und nicht wegen irgendwelcher Sabotage von irgendwem, wie ich vermutete; und im BILD-Blog (auch eine verfolgenswerte Seite, BTW) haben sie ihre tägliche 6vor9-Folge komplett der Netzpolitik-Geschichte gewidmet — praktisch, brauch ich hier nur den einen Link dorthin nachzutragen.

Nach^2trag: Der CCC hat auch was dazu. Sehr nett geschrieben. Wenn das so weitergeht, wird das hier noch ein Links (zwo drei)-Spezial …

Nach^3trag: Nur wo Landesverrat.org draufsteht, ist auch Landesverrat drin. ;-) (via Fefe)

Nach^4trag: Telepolis bleibt schön sachlich und erklärt, daß die Bundesanwaltschaft damit hoffentlich vor den Ofen laufen wird: „Zur Schutz der Verfassung gibt es in Karlsruhe einen zuverlässigeren Dienstleister als den Verfassungsschutz. Spätestens dort wird die Agentenkomödie ihr Ende finden.“

Nach^5trag: Bei correctiv.org machen sie einen (weiteren) Mirror der landesverräterischen Dokumente und zeigen sich deswegen gleich mal selber wegen Landesverrat an. Mit Selbstanzeige-Vorlage für Nachahmer! Großartig.

Nach^6trag: Nochmal Telepolis, diesmal mit einem historischen Überblick und einer Abrechnung mit Verfassungsschutz-Präsident und Anzeigen-Erstatter Maaßen, der sich bestimmt schon in den Arsch beißt wie weiland Frau Streisand inzwischen. „Immer wenn ein politisches Problem nicht mehr politisch zu lösen ist, ergeht eine Anklage wegen Landesverrats.“ So will es die Tradition. Seit über 1000 Jahren.

Nach^7trag: Justizminister Maas fällt um.

Nach^8trag: Nachdem das Ermittlungsverfahren vom Tisch, äh, „vorläufig ausgesetzt“ ist, sammeln sich bereits die ersten Verschwörungstheoretiker: das ganze war entweder ein Trick, um in Netzpolitik.orgs Daten schnüffeln zu dürfen, oder gar nur ein PR-Stunt, um „den Blog so richtig bekannt und über jeden Zweifel erhaben zu machen“, weil er eigentlich ja auf der bösen Seite steht.

Ich glaube, damit kann ich meine Nachträge guten Gewissens enden lassen, „Landesverrat 2.0“ ist anscheinend durchgespielt. Schalten sie auch nächstes Mal wieder ein, wenn sie Schlabonski sagen hören wollen: „Wie jez‘?“ :-)

Meine 42. letzte Chance

Hey Felix,

bitte lesen Sie dies sorgfältig. Ich verstehe, dass einige Leute mehr Zeit benötigen. Aber Wochen?? Das ist sogar für mich zu viel.

Ja, wenn ich von Dir jemals etwas anderes gekriegt hätte als diese Ermahnung (davon aber Dutzende), dann würde ich Deine Erregung vielleicht verstehen, Du Nase. Äh. Nein, eigentlich auch dann nicht.

Ich habe Ihnen bereits so viele Chancen gegeben. Alle anderen hätten bei Ihnen bereits aufgegeben.

Nur zu, gib auf. Gib. Bitte. Endlich. Auf.

Beenden Sie die Anmeldung und testen Sie meine Software. Verlange ich wirklich zu viel von Ihnen? [Link selbstverständlich gelöscht]

Du hast hier genau gar nix zu verlangen. Wenn einer was verlangen kann, dann bin ich das. Und ich verlange entweder einen auch noch so dezenten Hinweis, was Deine verf%&§te Software eigentlich tut (nicht daß ich sie dann herunterladen würde, aber ich wüßte wenigstens warum nicht) — oder endlich Ruhe vor Dir. Lieber letzteres.

Dies ist das letzte Mal, dass Sie von mir hören.

Felix

Die Botschaft hör ich wohl, Felix, alter Pansen, allein mir fehlt der Glaube. Denn:

Wenn Sie diese Empfehlungen nicht erhalten möchten: Mich entfernen – [Link natürlich auch gelöscht]

Da werde ich selbstverständlich auch diesesmal nicht draufklicken. Auch wenn es wirklich verlockend klingt, Dich mit einem Klick zu entfernen, Felix. Am besten aus dem Genpool.

Mit vorzüglichster Verachtung,
Dein Dieter Schlabonski.

Links (zwo drei) – Vol. IV

Ab heute mit römischen Zahlen, weil es mir besser gefällt, spätestens wenn ich mal bei LXIV oder sowas bin.

  • Der Autonomes-Auto-Link des Tages kommt von Heise, wo sie erzählen, daß man gar kein autonomes Auto braucht, damit es per Hackerangriff im Graben landet. Verdammt, mein oller Citroën muß noch bis an mein Lebensende halten, wenn das so weitergeht.
  • Nochmal Heise-Auto, dann haben wir’s auch hinter uns: Warum der neue Espace kein Van mehr ist, sondern ein „auf 120% gezoomter Lifestyle-Kombi“. Trotzdem, wie bisher jeder Espace, ein Auto, zu dem ich nicht Nein sagen würde. Schade, daß es von Renault ist.
  • Kommen wir nun zu den großen Fragen der Zeit: Kapitalismus, Griechenland und so. Max Uthoff nennt das, was da gerade so abgeht, „sozialstaatliches Waterboarding“ (Youtube). Anhörbefehl.
  • Und beim Kiezneurotiker findet sich ein wunderbarer Text über Europa, wie es mal sein sollte, und wie es stattdessen nun ist. Money Quote: „Ihr habt es geschafft, dass Europa mich anekelt. Ich finde den Umgang mit Anderen, mit Schwächeren, mit Minderheiten, anderslautenden Meinungen widerwärtig, es macht die Idee kaputt und führt sogar dazu, dass ich es schade finde, dass Helmut Kohl nicht mehr regiert. Sogar der hätte es besser gemacht. Jetzt noch würde er es besser machen.“ Jawohlja.
  • Telepolis rechnet mit Dieter „wenn man keine Ahnung hat“ Nuhr ab. Ich bin da hin- und hergerissen: Der Nuhr ist mir immer noch sympathisch, aber er labert schon eine beeindruckende Scheiße in letzter Zeit. Ich nenne es den Mel-Gibson-Effekt.
  • Jochen-Martin Gutsch schreibt einen leisen, frustrierten Winsler gegen Gentrifizierung und Videothekensterben: Die letzten ihrer Art.
  • Habt Ihr das auch gehört, 2015 ist das wärmste erste Halbjahr seit Beginn der Aufzeichnungen? Wie, gefühlt zumindest, jedes Jahr. Die Wahrheit über die Wahrheit hat schon vorletztes Jahr mal aufgedröselt, daß mit diesem Gefühl durchaus alles stimmt.
  • Bleibt die Frage: Ist das noch Wetter, oder ist das schon der Klimawandel? Spoiler: Im Einzelnen kann man’s nicht so genau sagen, aber im Ganzen schon letzterer, doch.
  • Bei Frau Novemberregen gibt es die ultimative Lösung für den Fall, daß der Chef etwas gemerkt hat, was er nicht hätte merken sollen.
  • Und am anderen Ende des Intelligenzspektrums steht die Begründung für die Forderung, Reisebusse sollten doch bitte 120 km/h fahren dürfen in Zukunft: „Zum komfortablen Reisen gehöre auch, […] dass Fahrpläne eingehalten werden könnten.“ Kleiner Tip: Man kann auch weniger ambitionierte Fahrpläne erstellen, Ihr Nasen. Busfahrer kommen gleich hinter Containerfahrern, was den täglichen Wahnsinn auf mehr als 4 Rädern angeht. Und wenn die 120 heizen dürfen, ändert sich daran genau nichts — außer den Unfallfolgen, zum Schlimmeren. Deswegen fordere ich ja auch keine Anhebung des LKW-Limits, auch wenn die Autos 100 problemlos und sicher verkraften könnten. Aber ein Tempolimit von 130 auf zweispurigen Autobahnen, das hätte was.

*krrrrrkkk* This is a change of language without a clutch.

  • Shamus Young rants on a specific misfeature of Windows design: Ok Cancel. Abort, Retry, Ignore?
  • It’s generally nice if software lets you pick user names beyond the constraints of the ASCII charset — but it does have its hidden dangers.
  • Yet another software issue: Ode to a Shipping Label.
  • Ask me again why I love Paris. Beautiful photos!
  • Impressive article on a Russian family who had been cut off from all human contact for forty years, including not having noticed World War II.
  • Ever heard of Jing-Jin-Ji? No, not Jumanji. The latter was an entertaining enough movie, but the former is what will presumably be the largest city on Earth. How large? „Its area of 212,379 sq km is difficult to comprehend, so traditionalists might like to think of it as just over the size of 10 Waleses. Or, to put it another way, Jing-jin-ji will be about the same size as Scotland and England stuck together.“ In other words: Really rather large.
  • Do you believe you could fool the police with a voice recording that you cobbled together from bits? Wellll… no. You can’t. For a rather surprising reason.
  • John Malkovich is a quite impressive actor. This is not a new observation. But I still was surprised of his flexibility, as shown in these recreations of famous portraits. Amazing stuff.
  • When a problem comes along, you must ostrich.
  • And to end on a classy note, please welcome Neil Gaiman, my most favouritestest author, none of whose books I have yet read: An Exercise in Choice. Seldom have such few words moved me like these.

See you next time!

And another one gone

Kaum hat sich Seehofer von der letzten Maul… Mautschelle ein bißchen erholt, legt das Bundesverfassungsgericht nach und haut ihm sein anderes Prestigeprojekt dieser Legislatur, die Herdprämie, mit Karacho um die Ohren. Wobei ich es ja schon was schade finde, daß das BVerfG da nur geurteilt hat, der Bund hätte sowas nicht verabschieden dürfen, das sei Ländersache. Peinlich genug, gewiß — ich denke, das sind so viele Anwälte da im Bundestag, wieso haben die das nicht selber gemerkt? Okay, vielleicht, weil nur ein paar trübe Tassen bei der Abstimmung da waren, der Rest war ja Fußball kucken. Trotzdem, und gerade deswegen, ein Armutszeugnis, das Ganze.

Nun also isse weg, die Herdprämie. Gut, wer sie schon bezieht, bekommt sie „zumindest vorerst“ auch noch weiterhin, das ließ sich wohl kaum vermeiden und erscheint selbst mir auch eher fair (weshalb es mich wundert). Und natürlich beeilen sich die C*U-Ministerpräsidenten, Seehofer allen voran, zu versichern, man werde dann mal zügig so eine Landesherdprämie basteln — und erwarte dafür selbstverständlich die nun freiwerdende Kohle vom Bund überwiesen zu bekommen.

Darüber könnt man sich jetzt natürlich wieder aufregen, klar, aber stattdessen hätt ich einen Vorschlag zur Güte: einfach machen. Klar gibts dann in Bayern und Hessen und so wieder eine Herdprämie — aber die meisten Bundesländer sind ja nicht schwarzregiert, d.h. die werden die Kohle dann stattdessen in die Kitas pumpen (zweckgebunden muß sie natürlich sein, sonst versickert sie eh). Und schwupp haben wir Wettbewerb: die einen buhlen mit Herdprämien, die anderen mit ordentlichen Kitas. Und von den mobilen Jungfamilien und denen, die es werden wollen, bekäme dann jedes Land genau die, die es verdient.

Und die Landesherdprämien kann man ja dann immer noch mal verfassungsrechtlich prüfen lassen, näch.

Bleibt zu hoffen, daß der deutlich trüber gewordene Glanz der CSU in Berlin nun auch Konsequenzen hat. Kann ja nicht sein, daß so eine popelige Regionalpartei die gesamte Bundesregierung am Nasenring durch die Manege zerrt. Bei der nächsten leerdrehenden Forderung des polternden Bajuwaren empfehle ich der Opposition „Maut! Maut!“ als Zwischenruf. „Herdprämie“ ist da etwas sperrig.

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