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Das letzte Vermächtnis einer sterbenden Partei

Einen passenderen Abgesang hätte die Pünktchenpartei sich nicht basteln können. Ein letztes Mal darf sie aufbegehren, mitbestimmen, ja, sogar blockieren! Kein Wunder, daß sie sich das nicht haben nehmen lassen, kurz vor dem endgültigen Absinken in die verdiente Bedeutungslosigkeit noch mal so richtig voll in die Scheiße zu greifen und sie gleich elftausend ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern so richtig mit Schwung volle Kanne in die Fresse zu schleudern. So viele Menschen kann die FDP bestimmt nie wieder erreichen! Diese Chance mußte unbedingt genutzt werden, das müßt Ihr schon verstehen, liebe Schleckeraner, und daß Euch jetzt keine Auffanggesellschaft weiterbeschäftigen kann deswegen, ja nun, das kleine Opfer muß Euch der letzte größenwahnsinnige Alleingang der „Liberalen“ halt wert sein. Steigt also die Arbeitslosenstatistik nachher von 3.028.000 auf 3.039.000, was soll’s, bis nächsten Monat kommen wir trotzdem unter 3 Mio und dürfen uns wieder den Jubel von der Leyendarstellerin anhören.

Ich bin jetzt zu faul nachzusehen, aber wann wird die FDP aus dem letzten Parlament gewählt? Kann doch nicht mehr so furchtbar lange hin sein, oder? Hoffentlich schlagen sie sie dann endlich mit zu den „Sonstigen“, wo sie hingehört.

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