Read on my Dear, read on

War ja klar, daß bald mal ein Sonntag kommen würde, an dem ich die Blickrolle, also den Blick in die Blogrolle, verpennen würde.  Aber noch 2017?  Da kann ich nur das Wiegenfest des Sektenstifters als zugegeben magere Entschuldigung anführen.

Quasi als kleine Wiedergutmachung ist der neueste Beitrag im heute zu beblickrollenden Blog aber auch eine besonders bezaubernde, wie es die Autorin nennt, „fast schon eine Weihnachtsgeschichte“, bei der selbst mir zynischem alten Hund fast sowas wie warm ums Herz wurde.  Wie überhaupt das Fräulein Read On es versteht, auch eigentlich banale Alltagssituationen in allerdings oft bemerkens- und -neidenswerter Location so aufzuschreiben, daß sie den Leser förmlich einsaugen — zumindest wenn jener sich auf das Abenteuer einläßt, sich mutig in einen Absatz zu fräsen, der länger ist als hier viele Artikel.

Aber es lohnt sich, wenn man es tut.  Oder wie der dann doch überaus passende Blogtitel sagt: Read on my Dear, read on.

5 Kommentare

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  1. Und jetzt gleich 2 Sonntage in Folge, und das noch 2017. Konsequent!
    Immerhin: Es ist, wie letzte Woche auch, immer noch „Sonntag“… 😉

  2. Diesmal habe ich aber ne bessere Ausrede: Krankenhaus. Die Blickrolle kommt noch, aber nicht mehr heute am nächsten Sonntag wieder. Freut mich aber, daß sie vermißt wird 🙂

  3. In einen Absatz zu fräsen. Ich habe sehr gelacht und bekenne mich schuldig. Immer Courage!

    • _RGTech auf 2. Januar 2018 bei 20:24
    • Antworten

    Krankenhaus an Silvester macht man doch nicht! Da ist doch immer so voll…
    (Nix Schlimmes, hoffe ich?)

  4. Lebensbedrohlich ist es nicht, aber schon eher langwierig und unangenehm … und nein, mit Silvester hat es nix zu tun 😉 Danke der Nachfrage!

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