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Waldspaziergang? Viel zu gefährlich!

Und immer wenn man meint „blöder geht’s nicht mehr“, kommt von irgendwo … ein Ami her.  In dieser lange vernachlässigten Rubrik (die jetzt auch eine eigene Kategorie ist) heute: die Administration der Penn State University, die es dem dortigen „Outing Club“ verboten hat, mit Studenten Waldwanderungen und ähnliche Aktivitäten in Gebieten mit schlechter Händinetzabdeckungen anzubieten.

Wegen der Sicherheit.

Daß es in den 98 Jahren seiner Existenz bestimmt weniger Verletzungen im Wald gab als auf dem Football-Feld, tut dabei nichts zur Sache.  Das sind doch junge, fitte Erwachsene, die kann man doch nicht alleine in die Natur gehen lassen!  Was da alles passieren könnte!  Die armen Kleinen könnten dann ja im Wald gar nicht um Hilfe telefonieren (oder wottsäppt man heute auch schon Notrufe? Weiß ich gar nicht), das kann ja nicht angehen.

Stattdessen sollen die Studenten dann doch bitte „eine andere Art von Club“ gründen, sagt die Unileitung.  Nee, is klar.  Vielleicht spendiert ihnen die Uni ja auch ein schickes Fitness-Studio oder so.  Mich würde es indes nicht wundern, wenn die ihren Verein stattdessen dann halt uni-unabhängig neu gründen, das wäre vermutlich das einfachste und angemessenste.

Der verlinkte Artikel schließt aber mit einer wirklich grandiosen Idee: Vielleicht können sie ja auch demnächst Virtual-Reality-Waldläufe in einem Raum mit gepolsterten Wänden machen.  Falls es da drin Händinetz hat.

(Gefunden bei Fefe.)

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