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Das Reh

Das Reh springt hoch, das Reh springt weit —
mir vor die Karreh, tut mir leid.
Ein lautes Quietsch, ein Donk, ein Knirsch,
so klingt ein Käfer auf der Pirsch.
Waidwundes Blech und totes Tier —
das wollt ich nicht, so glaubet mir!

Und ist das Reh auch bald verdaut,
der Käfer noch geknickt dreinschaut.
Die Kasko zahlt, so man sie hat —
wenn nicht, steht’s auf nem and’rehn Blatt.

Volkswagens leichter Silberblick
bringt die Erinnerung zurück
an Zeiten, da des Käfers Schwingen
dem Schrotter grad nen Zehner bringen.

Doch heute sind’s der Stellen mehr,
mein Konto noch wie einst so leer,
und Aufschub duld’t die Sache kaum,
steht doch ein TÜV-Termin im Raum.
Kurz: Käfer krumm, doch Sparbuch blank,
weshalb ich bei der Drehsdner Bank
um nen Krehdit nachfragen gehe.
Solch Not dank suizidaler Rehe!

Dies ist eine Rehkonstruktion eines online nicht mehr aufgefundenen Machwerks, das ich vor Jahrzehnten mal irgendwo postete und nicht mehr weiß wo.  Die erste Zeile ist natürlich weithin bekannt, die zweite lautet in der allgemein zitierten Fassung (die natürlich Heinz Erhardt zugeschrieben wird, aber das muß ja nix heißen) ,,warum auch nicht, es hat ja Zeit“.  Ich habe meine Version für diese Rehpublikation etwas rehdigiert und erweitert.  Denkt Euch am besten nix dabei.  Aber wenn jemand einen Link zum Orehginal oder zu meiner damaligen Version weiß — ich würde mich drüber freuen!

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