Kategorienarchiv: Auto Moder und Spott

Wer alte Kraftwagen fährt, darf sich auch über alte Kraftwagen amüsieren. Nein: er muß.

Fiesta in a Fatsuit

Fahrbericht Ford Ecosport 1.0 Ecoboost

Ab und zu braucht man auch als Fahrer eines bekannt zuverlässigen 😉 Citroën-Youngtimers kurzfristig einen Ersatzwagen.  Also spaziert man bei der nächsten Autovermietung rein und sagt: Ein Auto für drei Tage bitte.  Was für eins?  Egal.  Billig.

Mit solchen Anforderungen darf man sich danach auch nicht beschweren, schon klar.  Ein …

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Hauptsache rund und schwarz

Den Spruch aus der Überschrift hört man ja leider öfter, wenn es um die Wahl der Autoreifen geht.  Auch von Leuten mit richtig teuren und/oder schicken Autos übrigens, nicht nur von Letzthand-Verbrauchtyoungtimerfahrern wie dem Unterzeichneten.  Sei doch eh alles dasselbe, wer traue schon Reifentests, wo nie bei zweien derselbe Sieger herauskomme, und mein Lieblings-Unargument: „Ich …

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Hilfloses Wechselblinken

Es begab sich aber zu einer Zeit, da der Blinker den mechanischen Winker sich abzulösen anschickte, daß sich die meisten Automobilhersteller dachten: Hei, das wäre doch ein gelungenes Feature, wenn sich der Blinker nach der Kurve automagisch abschölte. Sodenn ersonnen sie eine fabulöse Mechanik, woselbst ein Nippel an der Lenkradnabe den Blinkerhebel, so er denn …

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Mutiger Maler

Seinerzeit zu meiner Zeit gab es mitunter richtig Ärger, wenn man ein gebrauchtes Polizeifahrzeug oder einen selber grünweiß lackierten Altwagen mit Schriftzügen wie „POPELEI“, „POLENTE“ oder auch „BULLIZEI“ zu versehen wagte (passende Fahrzeugtypen seien dem Leser als Übungsaufgabe überlassen) und damit am öffentlichen Straßenverkehr teilnahm.  Begründung: Verwechselungsgefahr mit echten Polizeifahrzeugen, damit Gefahr einer Amtsanmaßung.

Heute …

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Gelebte Sprachdefizite

Im Freundeskreis haben wir nach dem, ähm, *räusper*, sagen wir mal überholspurbedingten reihenweisen Ableben der Motoren eines gewissen französischen Beinahe-Oldtimers die Erklärung für solch wundersame Schadenshäufung gefunden:

Es gibt kein französisches Wort für „vollgasfest“.

Das Lustige daran ist, daß mir mittlerweile um ein paar Ecken aus muttersprachlicher Quelle zu Ohren kam: Stimmt.  Gibt es wirklich …

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Landwirtschaftliches Dreirad

Diese landwirtschaftliche Anhänger, der mir vor ein paar Tagen vor die Linse kam (man entschuldige bitte die Bild-„Qualität“, aber für ne Fahraufnahme (im doppelten Wortsinne) finde ich sie gar nicht so schlecht) …

… ist ja schon wegen seines Hinterachsdifferentials interessant: anscheinend ein passend abgelängter Lastwagen — aber besonders lustig finde ich, daß nur …

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Zauderers Siegeszug

Als ich meinen PKW-Führerschein gemacht habe, so Ende der 80er Jahre war das, war Überholen auf der Landstraße noch eine Kunstform — zumindest mit den lahmen Hebben, die wir damals so fuhren.  Da reichte es nicht aus, einfach rauszuziehen und draufzutreten, da wollte die Lücke im Gegenverkehr noch sauber abgepaßt sein: etwas zurückfallen lassen, dritter …

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Elektroklöpse

Im Jahre Neun (oder je nach Zählweise auch Sechs) nach dem Tesla Model S, von dem man ja sagen kann, was man will, aber seine Vorreiterrolle als erstes fernreisetaugliches und begehrenswertes serienmäßiges Elektroauto wird man ihm kaum absprechen können, knapp ein Jahrzehnt später sind nun also auch die traditionellen „Premium“-Autohersteller soweit und kündigen so allmählich …

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Keine Sternstunde

Ich vermeide es ja gemeinhin, hier über Donald Trump zu lästern, denn besonders kreativ ist das ja nun nicht.  Aber keine Regel ohne Ausnahme!

„Er werde seine Handelspolitik beibehalten, bis keine Mercedes-Modelle mehr auf der Fifth Avenue in New York rollten, habe der US-Präsident im April beim Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gesagt.“  Sagensemal, …

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Mal wieder ne brillante Idee aus der CSU

Ja, doch, der neue Verkehrsminister gibt sich alle Mühe, in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten.  Mühsam verkneife ich mir die naheliegenden Namenswitze, obwohl, wieso eigentlich?  Bescheuerter als die Ideen des Doofrinds sind die auf keinen Fall.  Der erste Vorschlag seines Parteifreunds und Nachfolgers auch nicht, aber der hat ja auch noch Zeit, sich warmzulaufen.  …

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Was gut war, kommt wieder

„The Arteon combines the design elements of a classic sports car with the elegance and space of a fastback,“ said head designer Klaus Bischoff in a statement. „It’s an avant-garde business-class Gran Turismo that speaks to the heart and head alike.“

Wen man das liest, denkt man an alles Mögliche, aber nicht an den neuen …

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Was, wer fährt hier Daimler? Ich? Neinnein.

Es geht ja manchmal das Gerücht, ein gewisser, hier traditionell ungenannt bleibender norddeutscher Automobilkonzern mit zwei Buchstaben wolle ab demnächst nur noch Lastwagen der eigenen Konzernmarken auf seine Werksgelände lassen.

Ich halte das ja nach wie vor für Schwachsinn (denn so schnell, wie die von Speditionen, die andere Marken fahren, wegen Wettbewerbsverzerrung vor den Kadi …

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Fast konsequent

Früher war … nein, nicht alles besser. Aber vieles einfacher. Mercedes-Modellbezeichnungen zum Beispiel. Die Autos hießen mit Nachnamen S, wenn sie der Luxusklasse angehörten, T, wenn sie Kombis waren, C die Coupés und Cabrios, G die Geländewagen, D mit Diesel- und E mit Einspritzmotor, L mit langem Radstand, und als einzige Besonderheit mußte man sich …

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Auch Französisch ist Glückssache

Versehentlich mal die Lautstärke bei der Werbung nicht auf Null gedreht, wurde ich Ohrenzeuge des neuesten Werbeslogans meiner zweitliebsten Automarke:

„Citroën — le car, le caractère.“

Meinetwegen — auch wenn ich die vorherigen griffiger fand (mein Favorit: „Intelligenz auf Rädern“, der ja auch aus einer Zeit stammt, als das noch zutraf — aber ich schweife …

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„Und wenn ich dir so nen Huddel gebe?“

Fahrbericht Smart Fortwo (erste Generation)

Mercedes-Werkstatt, der Actros braucht Inspektion und TÜV. „Ich wollte eigentlich warten“, sage ich. „Das dauert doch Stunden!“, meint die Dame an der Annahme. „Nuja“, sag ich, „ich komm hier halt nicht weg.“ Darauf stellt sie die Frage aus der Überschrift. Der „Huddel“ entpuppt sich auf Nachfrage als Smart. Och, warum …

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