Todo-Liste

Wie immer in den letzten über 20 Jahren ist Schlabonskis Welt auch heute noch eine Dauerbaustelle — irgendwelche Konstanten muß es ja geben in unserer schnelllebigen Zeit.  Der jüngste Umzug in ein niegelnagelneues WordPress war im September 2017, die Umstellung des damals vom automagischen Update ausgesparten und ca. drei Jahre später dann auch verdient an Inkompatibilitäten zerschellten Graphene-Themes auf die aktuelle und seither auch wieder autoupgedatierte Version im Dezember 2020.

Hier steht, was an diesem Blog seither noch zu tun ist, bevor es mit etwas gutem Willen als fertig betrachtet werden darf.  Wie alle Todo-Listen dieser Welt wird auch diese allerdings immer länger — lauter Kleinigkeiten, die ich vergessen hatte, die aber überwiegend auch direkt erledigt worden sind.

Das alles wird Dich als Leser, so Du dies überhaupt noch liest und nicht schon wieder weggeklickt hast, vermutlich kaum interessieren; es steht hier eher als Notiz für mich.  Trotzdem freue ich mich aber über allfällige Hinweise über Vergessenes, Übersehenes oder sonstwie Kaputtes im Zusammenhang mit der Migration — gerne per Email an import@schlabonski.de!

Teil 1: Altes Blog überflüssig machen

Das Pflichtprogramm:  Das neue Blog sollte ja wohl doch besser alles können, was das alte konnte, bevor jenes von seinen Schmerzen erlöst werden konnte.  Und das zumindest war auch schnell geschafft.

  1. Artikel, Kategorien und Autoren aus dem alten Blog hierher importieren bzw. neu anlegen — erledigt.
  2. Root-URL dieser Domain hierher umbiegen — erledigt.
  3. Kommentare aus dem alten Blog hierher importieren — erledigt.
  4. Kommentarfunktion hier wieder einschalten — erledigt.
  5. Kontaktseite, RSS, Twitter, Impressum und so Zeugs — erledigt.
  6. Ein bißchen optische Feinarbeit, ein paar Fonts und Farben sind noch nicht passend — erledigt.
  7. URLs mit mod_rewrite umdengeln, damit die alten Permalinks hierher zeigen — nicht nötig, URLs sind gleichgeblieben.
  8. In alte Kommentare hineingeschriebene Autorenkommentare („Dieter meint dazu:“) in richtige Kommentarantworten umbauen — erledigt.
  9. Altes Blog abschalten — erledigt.

Teil 2: Alte HTML-Seiten überflüssig machen

Hier geht es um den größeren Brocken Arbeit: den Import der Seiten aus der alten Prä-Blog-Website „Schlabonskis Welt“ (100% handcodiertes HTML, ab 1998 kostenlos gehostet bei Tripod, ab 1999 unter eigener Domain bei Strato, seit 2004 hier bei All-Inkl, seit 2006 scheintot neben dem Blog vor sich hinvegetierend) und von ein paar anderen verflossenen Quellen in dieses neue Blog hier.

  1. Aus alter Chronindexseite Titel, Name und Datum der Artikel in temporäre Artikeltabelle in der Datenbank übernehmen — erledigt.
  2. Alte HTML-Seiten sortieren: die guten in den Todo-Ordner, die problematischen in ein verschwiegenes Bäckapp (und nein, „problematisch“ ist hier keine inhaltliche Wertung!) — erledigt, 223 Artikel (knapp 81%) sind übrig.
  3. HTML, wo nötig, bereinigen, damit es sich leichter importieren läßt — erledigt.
  4. Copyright-Hinweise bei den Artikeln von nicht mehr auffindbaren Gastautoren eintragen
  5. Importprogramm (HTML nach SQL) schreiben, testen und benutzen — in Arbeit.
  6. Importierte SQL-Daten in die temporäre Artikeltabelle in der Datenbank einfügen
  7. Importierte Artikel von der temporären in die eigentliche Artikeltabelle kopieren, ohne die vorher problematischen und jetzt leeren dabei mitzunehmen
  8. Kategorien-Updates aus alten Underindexseiten basteln und ausführen, dabei die Importkategorie „Hysterisch wertvoll“ nicht vergessen
  9. Alte Fahrberichte aus Usenet-Postings manuell hierher importieren — erledigt, 4 Artikel.
  10. HTML-Seiten vom Server nehmen (und gut bäckappen)
  11. URLs der alten Artikel mit mod_rewrite hierher umdengeln — nicht nötig, WordPress ist schlauer als man denkt; Handarbeit wird nur für die folgenden Punkte nötig.
  12. Testen, ob alle alten Artikel-URLs auf dem richtigen Blogpost ankommen
  13. Alte Unterindexseiten-URLs auf neue Kategorielisten-URLs umbiegen und testen
  14. Entfallene Artikel in die Liste der URLs eintragen, für die dann HTTP 410 „Gone“ gemeldet wird
  15. Wenn möglich: Auswahl der alten Geßtbuck-Einträge als Kommentare zu alten Artikeln auch hierher hieven.  Aber nur die, die man auch einem bestimmten Artikel zuordnen kann und die lesenswert erscheinen, denn das allgemeine Gemotze (und Lob) oder auch die vielen einsilbigen und/oder unlesbaren Äußerungen interessieren eh keinen
  16. Die Unterseite euronummer.schlabonski.de wirft nur noch Fehler.  Umbauen in einen importierten Blogpost, und bei gaanz viel Lust die Subdomain dorthin umleiten

Teil 3: Optisch störende Dinge am neuen Blog beheben

Diese Liste ist nach der Theme-Aktualisierung im Dezember 2020 hinzugekommen und stand vorher hier.

3.1 Bekannte Probleme aka Bug-Liste

  1. Das Seitenkopf-Menü („Startseite, Todo-Liste …“) funktioniert nicht richtig. Einige der Böppel dort sollten ein Popup-Menü öffnen, machen das aber nicht mehr — die Untermenüpunkte waren verschollen, aber nach dem Wiederanlegen war alles wieder gut.  Puh!  Aber das Design, insbesondere das Rot für den gerade aktiven/übermausten Punkt, haut noch nicht hin.  Siehe Punkt 8.
  2. Das Seitenfuß-Menü („Serviert von All-Inkl.com: WordPress-Login, Hosting-Login …“) kommt nicht nur am Seitenfuß, wo es hingehört, sondern auch am Seitenkopf — war nach dem Update auch als „Untermenü“ aktiviert, warum auch immer.
  3. Der Weiterlesen-Böppel und der Mail-dem-Autor-Link in der Artikelansicht sind unnötig riesig und häßlich
  4. Auf der Artikelseite sind die Links zum vorherigen und nächsten Artikel nur oben, nicht auch in der Mitte nach dem Artikeltext und unten.  Das war ein ganz schönes Gewürge letztesmal, mal kucken ob ich das so schnell wieder hingewürgt kriege.  Außerdem sind mir die Links viel zu prominent.  Vermutlich wird das erst mit Punkt 9 geändert werden können
  5. Das Design der Widgets, das sind diese Boxen da rechts (oder auf kleinen Bildschirmen unten, unter den Artikeln) gefällt mir nicht.  Zu große Schrift, unnötiger roter Balken, fettgedruckte Links.  Bäh — roter Balken ist schon mal weg, Schriftgröße wird so bleiben (siehe nächsten Punkt).
  6. Überhaupt: zu große Schrift.  Überall.  Bäh! — nach Betrachtung auf dem Smartphone, wo es richtig aussieht, beschlossen, damit zu leben.
  7. Unterüberschriften im Artikel sind in Serifenschrift gesetzt, sollten aber wie Artikelüberschriften aussehen (nur kleiner natürlich)
  8. Farben im Seitenkopf-Menü sind verdaddelt.  Insbesondere sind Untermenüpunkte immer rot hinterlegt — sieht zwar nicht aus wie vorher, weil das Rot- oder sonstwie Bunt-Unterlegen nur des übermausten Menüpunktes anscheinend buggy ist (wird erst kurz die eingestellte Farbe, dann aber weiß); aber jetzt sind einfach die Hintergründe zartblö und die Schrift schwarz, und beim aktiven/übermausten Punkt wird der Hintergrund dann halt weiß und die Schrift rot.  Sieht auch nicht schlecht aus.
  9. Wildes Geblinke beim Anwählen von Menüpunkten wegen nachgeladener Fonts.  Das war, ich erinnere mich, der Grund, das alte Theme zu hacken und damit auch der, die automagischen Updates auszuschalten.  Also vor dem erneuten Weghacken dieser Fontnachladescheiße endlich mal lernen, wie man Child Themes anlegt, damit das dann auch beides geht: kein Geblinke und trotzdem Updates!
  10. Kommentarüberschriften falsch übersetzt: „Dieter Schlabonski auf 11. August 2020 bei 10:53″
  11. Design der Buttons und Labels gleich und damit verwirrend — gefixt.
  12. Quotes in Artikeln sind gigantisch überdimensioniert

3.2 Außerdem neu aka Changelog

Bei der Gelegenheit habe ich natürlich auch ein paar andere Sachen geändert, die sich so anboten — entweder wegen neuer Features des Themes oder weil ich eh schon mal überall durchgetobt bin und die Muse mich küßte.

  • Das Kopfmenü bleibt jetzt beim Scrollen sichtbar.
  • Aus dem Kopfmenü zugängliche Seiten, darunter diese, aktualisiert.

Teil 4: Restarbeiten

Ein bißchen was ist auch danach noch zu tun:

  1. Blogartikel nach problematischen Inhalten durchflöhen (nein, immer noch nicht inhaltlich zu verstehen); dieselben entweder ausmerzen und in die 410-Liste eintragen oder mit Copyright-Hinweis versehen — erledigt, 3 Artikel wurden gelöscht und ca. ein Dutzend behinweist.
  2. Blogartikel mit nicht-sprechenden URLs umbenennen und in die Redirect-Liste eintragen — erledigt, 5 Artikel wurden korrigiert.
  3. Alle importierten Daten korrekturlesen und den Importhinweis entfernen (spätestens das wird wohl der Punkt, an dem es eine Dauerbaustelle bleiben wird)
  4. Zwanzig Fünfundzwanzigjähriges Jubiläum am 11. September 2018 2023 standesgemäß feiern *räusper* *flöt*

 

Mir bleibt nur, auch während der Bauarbeiten weiterhin viel Spaß hier zu wünschen und wie gesagt bei allfälligen Fehlern oder Problemen um frdl. Rückmeldung zu bitten — in den Kommentaren oder auch gerne per Email.  Das betrifft auch einzelne zerstörte Sonderzeichen in Beiträgen und Kommentaren; ich habe mich bemüht, alle zu fixen beim Importieren, aber bestimmt sind mir welche entwischt, die kleinen Biester sind flink 😉

Und falls jemand tatsächlich etwas von früher vermißt: noch liegen sie hier herum, die uralten HTML-Seiten.  Aber ihre Tage Jahre 😉 sind gezählt.

Viel Spaß mit, bei, in, auf und trotz Schlabonskis Welt!