Gut, du willst also wissen wer schlabonski ist. Verständlich. Ich kann dir sagen: es ist jemand
aus Bonn, der seit 2005 diesen Blog betreibt, hauptberuflich Code schreibt und nebenbei zu viel
Kaffee trinkt. Mehr wirst du hier nicht erfahren. Nicht weil ich was zu verbergen hätte –
sondern weil ich das Internet für einen seltsamen Ort halte und meinen Namen da lieber raushalte.
Hat gut funktioniert die letzten zwanzig Jahre. Ich bleib dabei.
Was ich dir sagen kann: ich sitze in Bonn. Schon ziemlich lang. Bonn ist eine dieser Städte
die man unterschätzt bis man eine Weile da lebt – dann merkt man dass es eigentlich ganz
angenehm ist, solange man nicht gerade an der B9 wohnt. Ich mag die Stadt. Ich bleib da.
Wie das alles angefangen hat
Mit dem Programmieren hab ich mit 14 angefangen. Auf einem Rechner der mehr Krach gemacht hat
als Leistung – aber er lief, und ich hab darauf meine ersten PHP-Seiten gebastelt. Das war
noch die Zeit von PHP3, wo man mysql_connect() benutzt hat ohne zu wissen was
das eigentlich bedeutet, und wo "Datenbankabstraktion" ein Fremdwort war das andere Leute
benutzten. Ich hab's überlebt. Der Code von damals nicht.
Irgendwann, März 2005, hab ich dann diesen Blog gestartet. Keine große Idee dahinter –
ich wollte einfach aufschreiben was ich lerne, was mich nervt und was ich für nützlich halte.
Das Publikum: erst niemand, dann ein paar Leute, dann irgendwann ein bisschen mehr. Ich hab
nie gezählt. Dafür ist der Besucherzähler auf der Startseite zuständig, und der war mal
kaputt, also... egal.
Bonn im Frühling – und der jährliche Kirschblüten-Moment
Es gibt genau eine Zeit im Jahr wo ich mein Terminal zuklappe und nach draußen gehe: wenn in
der Altstadt die Kirschbäume blühen. Das klingt jetzt kitschiger als es ist. Aber wer das
mal gesehen hat – die Heerstraße oder die Straßen rund um das Alte Rathaus wenn alles rosa
ist und Blütenblätter auf die geparkten Autos rieseln – der versteht das. Bonn macht das
einmal im Jahr richtig und das reicht.
Jedes Jahr dasselbe: ich denk mir "dieses Jahr geh ich früh genug hin bevor alles überfüllt
ist." Und jedes Jahr steh ich dann zwischen hundert Leuten mit Kameras. Inzwischen hab ich
aufgehört mich darüber zu ärgern. Das
Kirschblütenfest in Bonn
ist halt ein Ding, und das zu Recht – man kann das nörgeln oder einfach mitmachen. Ich mach
meistens beides gleichzeitig.
Danach kommt der Bonner Sommer, der meistens zu heiß ist um produktiv zu sein und zu kurz
um sich daran zu gewöhnen. Dann Herbst, dann Kaffee-Season, dann Winter, dann wieder
Kirschblüte. So geht das seit Jahren. Ich bin offenbar damit einverstanden.
Was ich beruflich mache
Entwickler. Das reicht als Beschreibung eigentlich. Falls du mehr wissen willst: ich mach
hauptsächlich Webentwicklung, viel Backend, gelegentlich Frontend wenn's sein muss, und
hin und wieder Dinge die sich "DevOps" nennen obwohl das früher einfach "der Kram den der
Entwickler nebenbei macht" hieß. PHP kenn ich seit den Anfängen, Python hab ich mir die
letzten Jahre beigebracht, JavaScript benutze ich wenn ich muss und manchmal auch wenn ich
es nicht müsste. Linux läuft bei mir privat seit ungefähr 2008, und daran hat sich
grundsätzlich nichts geändert außer der Distribution.
Ich arbeite hauptsächlich für kleinere und mittelgroße Unternehmen, gelegentlich für
Agenturen, selten für Konzerne. Letztere haben meistens zu viele Meetings und zu wenig
Entscheidungsfreude – aber das ist eine andere Geschichte.
Skills – ehrlich bewertet
Warum kein Vorname, kein Foto, kein LinkedIn?
Die Frage kommt öfter. Die Antwort ist simpel: ich find das nicht nötig. Dieser Blog
lebt von dem was drin steht, nicht davon wer ihn schreibt. Ob der Text über PHP-Sessions
nützlich ist oder nicht, hat nichts mit meinem Vornamen zu tun. Ob der Linux-Beitrag
funktioniert, auch nicht. Ich bin schlabonski, ich komme aus Bonn, und ich schreibe
Code. Das sollte reichen.
Wer mich kontaktieren will – die Kontaktseite existiert. Wer
meine Beiträge nützlich findet – freut mich. Wer meinen Klarnamen wissen will – tut
mir leid, das wird nix. _