👤
Über schlabonski – README.txt
_

Wer oder was ist schlabonski?

Gute Frage. Ich frag mich das manchmal auch noch. Aber gut: der Name ist schlabonski, ich sitze in Bonn, und ich schreibe Code seit ich 14 war – damals noch auf einem 486er mit Windows 3.1, der so laut war wie ein mittelgroßer Rasenmäher. Das ist inzwischen eine Weile her.

Hauptberuflich bin ich Entwickler. Was genau ich entwickle, ändert sich je nach Auftragslage, Stimmung und Kaffeepegel. Meistens irgendwas mit Web, Datenbanken, Automatisierung – und gelegentlich Dinge die ich danach am liebsten vergessen würde. Klassisches Legacy-PHP zum Beispiel. Oder WordPress-Plugins. Ja, ich war dabei. Nein, ich rede nicht mehr drüber.

Diesen Blog gibt es seit März 2005. Ursprünglich war das eine einfache HTML-Seite mit FTP-Upload und ohne jegliches CMS, weil mir CMSe damals zu kompliziert waren. Jetzt, zwanzig Jahre später, find ich sie immer noch meistens zu kompliziert. Manche Dinge ändern sich nicht. Den Aufbau der Seite hab ich seitdem ungefähr viermal komplett neu geschrieben – und er sieht immer noch aus wie 1998. Das ist Feature, nicht Bug.

Hier findest du Beiträge über PHP, Python, JavaScript (meistens wenn ich mich darüber ärgere), Linux, Datenbanken, Deployment-Katastrophen und den gelegentlichen Rant über Dinge die mich beschäftigen. Kein Algorithmus entscheidet was ich schreibe. Kein Redaktionsplan. Kein SEO-Berater der mir sagt ich soll öfter "Keyword" schreiben. Manchmal postet ich dreimal die Woche, manchmal fünf Monate gar nicht. So ist das eben mit einem echten Blog.

Falls du Fragen hast – kontakt geht über die Kontaktseite. Antwortzeit irgendwo zwischen zwei Stunden und drei Wochen, ehrlich gesagt. Ich mach das hier neben dem Job.

Und ja, der Name. Nein, ich erkläre den nicht. _

📝
Aktuelle Beiträge – blog.exe
_

Neueste Beiträge

Warum ich jetzt doch wieder Vim benutze

Ich hab die letzten drei Jahre VSCode benutzt. Brav. Ohne zu meckern. Mit Extensions, die ich nie richtig konfiguriert hab, und einem Theme das "Dracula" heißt, weil das alle so machen. Dann ist mein Rechner einmal zu langsam geworden und ich hab aus versehen vim geöffnet – und jetzt bin ich... irgendwie wieder da?

Es fühlt sich ein bisschen an wie wenn man nach 20 Jahren wieder auf ein altes Fahrrad steigt. Man fällt dreimal hin, dann läuft es. Außer :wq – das hab ich scheinbar nie vergessen...

PHP 8.3 – ich hab's ausprobiert und lebe noch

Ich geb's zu: ich war skeptisch. Nicht weil PHP schlecht ist – ich mag PHP sogar, auch wenn das inzwischen ungefähr so hip ist wie einen Pager zu tragen. Sondern weil ich das Update auf einem Produktivsystem gemacht hab. Mit einer Stunde Puffer vor einem Kundentermin. Ja, ich weiß.

Kurze Zusammenfassung: Typed Class Constants sind wirklich nett, readonly Properties noch netter, und der neue array_find() hätte mir letztes Jahr ungefähr 40 Minuten Lebenszeit gespart. Sonst? Lief. Fast.

Mein Homelab hat sich selbst gekillt – und ich hab's live miterlebt

Es war ein Samstag nachmittag. Die Sonne schien. Ich wollte eigentlich nur schnell ein apt upgrade machen und dann Mittagessen. Drei Stunden später saß ich vor einem schwarzen Bildschirm, hatte vier Browser-Tabs mit Arch-Wiki offen und überlegte ob ich nicht einfach Gartenarbeit als Hobby anfangen sollte.

Was passiert ist, wie ich's gefixt hab, und was ich nie wieder ohne Snapshot machen werde – das ganze Elend in einem Beitrag. Inkl. dem Moment wo ich gemerkt hab dass mein letztes Backup doch nicht so aktuell war wie gedacht...

Docker für Einsteiger: was sie dir nicht sagen

Docker ist toll. Wirklich. Ich mein das nicht mal sarkastisch dieses Mal. Aber die offiziellen Tutorials lassen ein paar Dinge aus, die man dann im echten Leben auf die harte Tour lernt – meistens abends, meistens wenn Deadline ist. Ich fass das mal zusammen bevor ich's vergesse.

Danke geht an alle Stackoverflow-Antworten aus 2017 die mir geholfen haben und seitdem drei Versionen veraltet sind. Ihr seid die echten Helden.

Warum ich Python lerne (und warum es mich ankotzt)

Ja, ich weiß. PHP-Typ lernt Python, sehr originell. Aber ich hatte eine konkrete Aufgabe – ein bisschen Datenpipeline, ein bisschen Automatisierung – und irgendwie kam ich da mit PHP nicht hübsch ran. Also Python. Die Syntax ist schön. Die Einrückungsregeln sind eine Glaubensfrage. Und dass man für jedes dritte Projekt eine eigene Virtual Environment braucht ist... naja. Jedenfalls schreib ich seitdem öfter Python als ich dachte.

Der erste Beitrag – warum ich das hier mache

Okay, ich hab jetzt also einen Blog. Keine Ahnung was ich hier reinschreiben werde, aber irgendwas über PHP wahrscheinlich. Und Linux. Und vielleicht ein paar Dinge bei denen ich mir denk: "das wäre hilfreich gewesen wenn ich's früher gewusst hätte." Mal sehen wie lange das hier hält.

– schlabonski, März 2005. (Spoiler: Es hält noch.)


→ alle Beiträge im Archiv (seit 2005)