JAVASCRIPT / VANILLA

Vanilla JS in 2024 – was geht, was nicht geht, was überrascht

Die Standardannahme vieler Entwickler: für ernsthaftes Frontend-Entwicklung braucht man ein Framework. Diese Annahme ist 2024 weniger wahr als sie je war.

Was heute nativ geht

Fetch API – HTTP-Requests ohne jQuery oder axios. IntersectionObserver – Lazy Loading ohne Bibliothek. ResizeObserver – auf Größenänderungen reagieren ohne Polling. CSS Custom Properties via JavaScript – dynamische Themes ohne CSS-in-JS. Das dialog-Element – Modale ohne Library. Template-Literale – String-Interpolation ohne Template-Engine.

Das sind alles Dinge für die man 2015 noch jQuery oder dedizierte Bibliotheken brauchte. Heute: native Browser-API.

// Lazy Loading ohne externe Library const observer = new IntersectionObserver((entries) => { entries.forEach(entry => { if (entry.isIntersecting) { entry.target.src = entry.target.dataset.src; observer.unobserve(entry.target); } }); }); document.querySelectorAll('img[data-src]') .forEach(img => observer.observe(img));

Wo Frameworks noch Sinn machen

Komplexer State der über viele Komponenten geteilt wird. Clientseitige Routing mit History-Management. Teams die eine gemeinsame Architektur brauchen. Projekte die sehr viel Interaktivität haben.

Für alles andere: Vanilla reicht. Ich hab mehrere Projekte ohne Build-Step und ohne Framework umgesetzt und das war – überraschend angenehm. Kein Webpack-Drama, kein breaking change in Version 18.2.1. Dateien, Browser, fertig.


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