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Warum ich von WordPress zurück zu statischem HTML bin

Ich hab WordPress seit 2008 benutzt. Sieben Jahre lang war das meine Blogging-Plattform, gut genug, stabil genug, ausreichend konfigurierbar. Dann hab ich 2015 das erste Mal versucht wegzugehen. Und 2019 nochmal. Und 2025 hab ich's endlich konsequent durchgezogen.

Was mich an WordPress genervt hat

Updates. Immer Updates. WordPress selbst, dann die Themes, dann die Plugins. Manchmal ein Update das was kaputt macht. Das Hosting-Dashboard hat irgendwann angefangen mir täglich E-Mails zu schicken wegen veralteter Plugin-Versionen. Für einen persönlichen Blog der keine komplexe Funktionalität braucht ist das unverhältnismäßig.

PHP-Sicherheitslücken in WordPress-Plugins sind eine eigene Kategorie an Problemen. Wer einen öffentlichen WordPress-Blog betreibt, betreibt ein ständig angegriffenes System. Das ist beherrschbar, aber es kostet Zeit und Aufmerksamkeit.

Was statisches HTML bedeutet

Kein CMS, keine Datenbank, keine PHP-Verarbeitung pro Request. Apache liefert einfach eine Datei aus. Das ist so schnell wie es sein kann und so sicher wie es sein kann – es gibt nichts anzugreifen.

Schreiben passiert in einem Texteditor, Deployment ist rsync auf den Server. Kein Backend, kein Login, kein "Sie müssen zuerst updaten".

Was ich verloren hab

Kommentare – hab ich abgeschaltet, war sowieso meistens Spam. Einfaches Schreiben im Browser – Texteditor ist okay. Automatische Sitemaps – manuell oder geskriptet, kein Drama. Alles was ich verloren hab war verzichtbar.


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